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29.09.2009
taz
RECHTSRADIKALE Überfall: Urteil bleibt rechtskräftig MAGDEBURG Der Berufungsprozess wegen des brutalen Überfalls auf eine Theatergruppe in Halberstadt ist am Montag überraschend schnell zu Ende gegangen. Die Prozessbeteiligten zogen ihre Berufung zurück, so dass das Urteil aus dem ersten Verfahren nun rechtskräftig ist. Das Amtsgericht Halberstadt hatte den Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Drei Mitangeklagte waren freigesprochen worden. Alle vier Angeklagten wurden der rechten Szene zugerechnet. (dpa) (Quelle)
Stern Halberstadt-Prozess: Rechtsextremer Schläger gibt klein bei Christian W. muss für den Überfall auf Theatersschauspieler in Halberstadt ins Gefängnis. Der rechtsextreme Schläger ließ sich überzeugen, dass ein Berufungsprozess keine gute Idee sein könnte. Der Angeklagte zog seine Berufung aus Angst vor einer härteren Strafe zurück© Jens Schlueter/ddp Das Urteil im Prozess um den gewaltsamen Angriff rechtsextremistischer Schläger auf Theaterschauspieler in Halberstadt im Juni 2007 ist rechtskräftig. Der Berufungsprozess vor dem Landgericht Magdeburg ist am Montag überraschend schnell zu Ende gegangen. Angeklagter, Staatsanwaltschaft und die sechs Nebenkläger nahmen ihre Berufungen zurück. Das Amtsgericht Halberstadt hatte den 24-Jahre alten Angeklagten am 28. Mai 2008 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. Die drei Mitangeklagten wurden wegen mangelnder Beweise freigesprochen. weiter
E110 Neonazi-Überfall auf Schauspieler: Berufungsprozess schon am ersten Tag beendet Magdeburg (ddp-lsa). Der Berufungsprozess wegen des Neonazi-Überfalls auf Theaterschauspieler in Halberstadt im Juni 2007 ist bereits am ersten Prozesstag zu Ende gegangen. Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Nebenkläger einigten sich am Montag vor dem Magdeburger Landgericht auf eine allseitige Rücknahme der Berufung gegen das Urteil vom 28. Mai 2008. Das Urteil ist damit rechtskräftig. weiter
Volksstimme Wernigerode Ergebnisse der Juniorwahl 2009 im Gymnasium " Am Thie " : CDU nur drittstärkste Kraft / SPD-Kandidat klarer Sieger Rot und Grün finden bei der Jugend Zuspruch Von Jens Müller
Geht es nach dem Willen von 237 Schülern des Gymnasiums " Am Thie " würde statt Heike Brehmer ( CDU ) der SPDKandidat Andreas Steppuhn in den Bundestag einziehen. Bei der Juniorwahl 2009 am GAT war er der klare Sieger. Blankenburg. Offi ziell durften sie noch nicht wählen, aber das hielt 237 Schüler der Klassen 8 a bis 11 c des Gymnasiums " Am Thie " ( GAT ) nicht davon ab, trotzdem ihre beiden Stimmen zur Bundestagswahl abzugeben. Möglich machte dies die Juniorwahl 2009. weiter
29.09.2009
Mitteldeutscher Rundfunk Überfall auf Schauspieler Berufung zurückgezogen - Urteil rechtskräftig Der neue Prozess um den brutalen Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt ist am Montag überraschend schnell zu Ende gegangen. Die Prozessbeteiligten zogen ihre Berufung zurück, so dass das Urteil aus dem ersten Verfahren nun rechtskräftig ist. Der Verteidiger des 24-jährigen Angeklagten begründete die Entscheidung seines Mandanten am Montag damit, dass dieser bei guter Führung im August 2010 aus der Haft entlassen werden könne und sich für ihn neue Perspektiven eröffnet hätten. Der Vorsitzende Richter hatte zum Prozessauftakt den Angeklagten darauf hingewiesen, dass sich seine Haftzeit verkürzen könne, wenn alle Seiten die Berufung zurückzögen. weiter Mitteldeutscher Rundfunk
Überfall auf Halberstädter Theatergruppe Chronologie Mehr als zwei Jahre nach dem Überfall auf eine Theatergruppe am 9. Juni 2007 ist im Berufungsprozess vor dem Landgericht Magdeburg der Einspruch zurückgezogen und das Urteil rechtskräftig. Während der Ermittlungen hatte die Polizei Pannen und Versäumnisse eingeräumt. So war der mutmaßliche Haupttäter zunächst laufen gelassen worden. Ein chronologischer Überblick: weiter
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Urteil nach Schauspieler-Überfall rechtskräftig
Magdeburg - Der neue Prozess um den brutalen Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt ist am Montag überraschend schnell zu Ende gegangen. Die Prozessbeteiligten zogen ihre Berufung zurück, so dass das Urteil aus dem ersten Verfahren nun rechtskräftig ist. Das Amtsgericht Halberstadt hatte den 24 Jahre alten Angeklagten im Mai 2008 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. Dagegen hatten Nebenklage, Staatsanwaltschaft und Verteidigung Berufung eingelegt. Die Freisprüche für drei Mitangeklagte waren von allen Seiten akzeptiert worden. Alle vier Angeklagten wurden der rechten Szene zugerechnet. (Quelle)
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Prozess um Überfall auf Schauspieler begonnen
Magdeburg - Vor dem Landgericht Magdeburg hat am Montag der Berufungsprozess um den Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt begonnen. In dem Verfahren muss sich ein 24-Jähriger verantworten, der 2008 vom Amtsgericht Halberstadt wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war. Dagegen hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung Berufung eingelegt. Drei Mitangeklagte waren freigesprochen worden. Alle vier Männer werden der rechten Szene zugeordnet. Der brutale Überfall, bei dem am 9. Juni 2007 fünf Schauspieler schwer verletzt worden waren, sorgte bundesweit für Schlagzeilen. (Quelle)
28.09.2009
Mitteldeutsche Zeitung Magdeburg Zwei Jahre ohne Bewährung nach Schauspieler-Überfall Prozessbeteiligte ziehen Berufung zurück - Urteil nun rechtskräftig erstellt 28.09.09, 15:02h
Magdeburg/dpa. Der neue Prozess um den brutalen Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt ist am Montag überraschend schnell zu Ende gegangen. Die Prozessbeteiligten zogen ihre Berufung zurück, so dass das Urteil aus dem ersten Verfahren nun rechtskräftig ist. Das Amtsgericht Halberstadt hatte den 24 Jahre alten Angeklagten im Mai 2008 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. Dagegen hatten Nebenklage, Staatsanwaltschaft und Verteidigung Berufung eingelegt. Die Freisprüche für drei Mitangeklagte waren von allen Seiten akzeptiert worden. Alle vier Angeklagten wurden der rechten Szene zugerechnet. (Quelle)
Mitteldeutscher Rundfunk
Regionalstudio Magdeburg - Nachrichten 28.09.2009 | 13:30 Uhr Berufungsprozess um Halberstädter Schauspieler Vor dem Landgericht Magdeburg wird heute der Überfall auf Schauspieler in Halberstadt neu aufgerollt. Angeklagt ist ein 24-jähriger Mann aus der rechtsextremen Szene, der der Anführer gewesen sein soll. Er war in erster Instanz zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft und Nebenkläger legten dagegen Berufung ein. Ihnen ist die Haftzeit zu niedrig. Bei dem Überfall in Halberstadt waren im Sommer 2007 fünf Schauspieler einer Theatergruppe verletzt worden. (Quelle)
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Prozess um Überfall auf Schauspieler begonnen
Magdeburg - Vor dem Landgericht Magdeburg hat am Montag der Berufungsprozess um den Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt begonnen. In dem Verfahren muss sich ein 24-Jähriger verantworten, der 2008 vom Amtsgericht Halberstadt wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war. Dagegen hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung Berufung eingelegt. Drei Mitangeklagte waren freigesprochen worden. Alle vier Männer werden der rechten Szene zugeordnet. Der brutale Überfall, bei dem am 9. Juni 2007 fünf Schauspieler schwer verletzt worden waren, sorgte bundesweit für Schlagzeilen. (Quelle)
27.09.2009
Mitteldeutscher Rundfunk
Regionalstudio Magdeburg - Nachrichten 27.09.2009 | 15:30 Uhr Brandserie geklärt In Ballenstedt am Harz hat die Polizei eine Brandserie aufgeklärt und einen 19-Jährigen als mutmaßlichen Täter verhaftet. Wie das Revier mitteilte, hat er bereits drei Brandstiftungen zugegeben, in einem der Fälle wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Der 19-Jährige hatte nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche einen Molotow-Cocktail in das Schlafzimmerfenster eines Hauses geworfen. Die Bewohner wurden nicht verletzt. Der Verdächtige wurde in ein Jugendgefängnis gebracht. (Quelle)
26.09.2009
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Mutmaßlicher Brandstifter in Ballenstedt gefasst
Ballenstedt/Halberstadt - Die Polizei hat eine Brandserie in Ballenstedt (Landkreis Harz) aufgeklärt und einen 19-Jährigen als mutmaßlichen Täter verhaftet. Er gab drei Brandstiftungen zu, in einem der Fälle wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Der 19-Jährige hatte nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche einen Molotow-Cocktail in das Schlafzimmerfenster eines Hauses geworfen. Die Bewohner wurden nicht verletzt, teilte die Polizei in Halberstadt am Freitag mit. Der Ballenstedter räumte zwei weitere Brandstiftungen ein. Die Polizei untersucht, ob er darüber hinaus weitere Brände gelegt hat. Er wurde in ein Jugendgefängnis gebracht. (Quelle)
Volksstimme Halberstadt Halberstadt Christel Trausch im Gleimhaus Starke Worte gegen Krieg und Gewalt Von Ulrich Baxmann
Halberstadt. Auch nach so vielen Jahren habe sie immer noch ein wenig Lampenfi eber, gestand die Wegeleber Autorin Christel Trausch kurz vor Beginn ihrer Lesung im Gleimhaus. Erfahrungen von Krieg, Flucht und Vertreibung standen im Mittelpunkt des Abends mit dem Titel " Warum blüht der Kirschbaum ?", und zwar die sehr persönlichen Erfahrungen, die die Autorin selber als Kind gemacht hat, als sie mit ihrer Mutter das heimatliche Ostpreußen verlassen musste, und um die ihre Werke immer wieder kreisen. weiter
25.09.2009
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Stollen wird für Besucher geöffnet
Das Stollensystem wird am Wochenende für Besucher geöffnet.
Information: www.stgs.sachsen-anhalt.de Halberstadt/Magdeburg - Ein Teil des Stollenkomplexes der KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt ist am Samstag und Sonntag für Besucher geöffnet. Von 14.00 bis 17.00 Uhr kann ein Stück des Tunnels in den Halberstädter Thekenbergen besichtigt werden, wie die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt am Donnerstag in Magdeburg mitteilte. In dem Außenlager des KZ Buchenwald wurden Tausende Häftlinge von den Nazis gezwungen, einen 13 Kilometer langen Tunnel in das Sandsteinmassiv der Thekenberge für die Rüstungsproduktion zu treiben. Zahlreiche Gefangene starben während der Arbeiten. (Quelle)
21.09.2009
Mitteldeutsche Zeitung
U 18_Jugendwahl An die Urne, fertig, los Thale beteiligte sich am bundesweiten Testlauf für die Wähler von morgen VON STEPHAN NEEF, 20.09.09, 18:35h, aktualisiert 20.09.09, 19:19h
THALE/MZ. Der Kahn scheint geräuschlos über die Wasserfläche zu gleiten. Am Hecksteven sitzen sechs Jugendliche und spielen Karten. Plötzlich stürzt einer von ihnen an die Reling und zeigt in die Ferne. "Wal" ruft er der Gruppe zu. "Wal" schreien nun auch die anderen. Und grinsen. Von einem Meeresssäuger ist natürlich nichts zu sehen, dafür aber die nahe Oberbaumbrücke, das Wahrzeichen des Berliner Stadtbezirks Friedrichshain. Nur wenige der 161 Thalenser, die sich am vergangenen Freitag an der "U 18 - Wahl für Kinder und Jugendliche" beteiligten, werden diesen Werbe-Spot gekannt haben. weiter
17.09.2009
Mitteldeutscher Rundfunk Regionalstudio Magdeburg - Nachrichten 17.09.2009 | 10:30 Uhr Berufung im Prozess um Überfall auf Theatertruppe Der Mitte August verschobene Berufungsprozess um den brutalen Überfall auf eine Halberstädter Theatergruppe soll nun am 28. September beginnen. Das teilte das Landgericht Magdeburg mit und kündigte zugleich acht Fortsetzungstermine bis zum 22. Dezember an. Der Prozess war Mitte August wegen des Wechsels des Vorsitzenden Richters der zuständigen Strafkammer kurzfristig verschoben worden. In dem Verfahren muss sich ein 24-Jähriger verantworten. Das Amtsgericht Halberstadt hatte ihn im Mai 2008 wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Drei Mitangeklagte aus der rechten Szene waren freigesprochen worden. weiter
16.09.2009
Landgericht Magdeburg Pressemitteilung Nr.: 047/09 Magdeburg, den 16. September 2009  (LG MD) Überfall auf Theaterschauspieler in Halberstadt am 9. Juni 2007 Berufungsprozess beginnt nun Am 28. September 2009 um 13.00 Uhr beginnt nun der Berufungsprozess wegen des Überfalls auf Theaterschauspieler in Halberstadt am 9. Juni 2007. Der ursprünglich für den 17. August geplante Verhandlungsbeginn wurde wegen eines Wechsels des Vorsitzenden aufgehoben. Der Prozess wird nun von dem Vorsitzenden Richter am Landgericht Dirk Sternberg geleitet. Herr Sternberg war zuvor als Richter am Oberlandesgericht in Naumburg. Seit 11. September 2009 ist er am Landgericht tätig. Dort hat er u.a. den Vorsitz der 6. Strafkammer (Berufungskammer) übernommen. weiter Mitteldeutsche Zeitung  Magdeburg Neuer Prozess zum Überfall auf Schauspieler Verurteilter Schläger hatte Berufung eingelegt - Überfall geschah in der Nacht zum 9. Juni 2007 in Halberstadt erstellt 16.09.09, 11:46h, aktualisiert 16.09.09, 12:29h
Magdeburg/ddp. Der Berufungsprozess wegen des Neonazi-Überfalls auf Theaterschauspieler in Halberstadt im Juni 2007 beginnt nun erst am 28. September. Der ursprünglich für den 17. August geplante Verhandlungsbeginn habe sich verschoben, da ein anderer Richter den Vorsitz der zuständigen Kammer übernommen habe, teilte das Landgericht Magdeburg am Mittwoch mit. weiter
Volksstimme
Sachsen-Anhalt Newsticker "Zug der Erinnerung" rollt durch Sachsen-Anhalt
Information: www.zug-der-erinnerung.de Magdeburg/Friesenhagen - Der "Zug der Erinnerung" zum Gedenken an junge Opfer der NS-Vernichtungslager macht auf seiner nächsten Tour in vier Städten Sachsen-Anhalts Station. Zwischen 16. und 27. November sind Aufenthalte in Magdeburg, Blankenburg (Harz), Dessau-Roßlau und Wittenberg geplant, wie der Trägerverein auf seiner Internetseite mitteilte. Die Ausstellung im Zug dokumentiert das Schicksal von einer Million Kindern und Jugendlichen, die mit der Bahn in Vernichtungslager deportiert wurden. Vorgestellt werden Biografien von Opfern und auch Tätern. Ergänzend zur Schau sind in den Kommunen diverse Begleitveranstaltungen geplant. (Quelle)
Mitteldeutsche Zeitung Mutters Wonne-Reich, Vaters Morde Schriftsteller Niklas Frank liefert außergewöhnliche Innenansichten zum Dritten Reich - Schonungslose Abrechnung VON ANDREAS BÜRKNER, 15.09.09, 18:22h, aktualisiert 15.09.09, 19:22h
QUEDLINBURG/MZ. Darf man mit seinen Eltern nach deren Tod schonungslos abrechnen? Mit dieser Frage befassten sich nicht nur Azubis der Berufsbildenden Schulen "Heinrich Mette" in Quedlinburg mit Lehrerin Eleonore Multhaupt und die Ballenstedter Wolterstorff-Gymnasiasten, sondern einst auch Niklas Frank, Sohn des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank. Im Gegensatz zu anderen Kindern von führenden Politikern und Funktionären aus der Nazizeit, welche die Machenschaften ihrer Eltern teilweise sogar noch rechtfertigten oder sich dazu total ausschwiegen, bezog Niklas Frank öffentlich mit zwei Büchern Position gegen seine Eltern. weiter
14.09.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Amerikanischer Bomberpilot besucht Luftfahrtfreunde "Ich habe Hamburger und Eiscreme vermisst!" Von Peter Althaus
Halberstadt. Als Doktor Ulrich Heucke vor rund einem Jahr eine E-Mail mit der Betreffzeile " Klein Quenstedt 7. 7. 1944 " erhielt, hätte er sie fast gelöscht. " Ich empfand die Betreffzeile aber als zu genau und entschied mich trotz meiner Bedenken die Mail zu öffnen. "
Ein Jahr später sitzt er mit dem 90-jährigen Bernerd N. Harding im Café des Handwerks in der Klusstraße. Um ihn herum sitzen rund 30 zumeist ältere Herren, auch ein paar Damen. Die Luft ist etwas stickig, die Straßenbahn fährt öfter vorbei. Die Besucher diskutieren, entweder das Fenster zu öffnen oder die Hitze in Kauf zu nehmen und dafür besser zuhören zu können. weiter
12.09.2009
Ministerium des Innern Pressemitteilung Nr.: 191/09 Magdeburg, den 11. September 2009 Innenstaatssekretär Erben bei der Gedenkveranstaltung zum 60-jährigen Bestehen der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge „Den Opfern wieder einen Namen geben“ Anlässlich des 60. Jahrestages der Einweihung eines Mahnmals am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers Langenstein-Zwieberge am 11. September 1949 hat InnenÂstaatsekretär Rüdiger Erben, der zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt ist, die Bedeutung des Erhalts authentischer Mahn- und GedenkÂorte unterstrichen. In seinem Rückblick sprach Erben von einer mangelnden Erforschung und verfälschten Darstellungen der Geschichte des Lagers zu DDR-Zeiten. weiter
Volksstimme Halberstadt Halberstadt Amerikanischer Bomberpilot kehrt an den Ort zurück, wo er vor 65 Jahren abgeschossen wurde Zurück in Halberstadt: diesmal ohne Fallschirm Von Peter Althaus
Vor über 65 Jahren wurde der amerikanische Bomberpilot Bernerd N. Harding über Halberstadt abgeschossen. Er konnte sich mit einem Fallschirm retten und landete auf einem Feld bei Klein-Quenstedt. Gestern kehrte er das erste Mal an diesen Ort zurück.
Halberstadt / Klein Quenstedt. Als Heinz Kruse am 7. Juli 1944 in den Himmel schaut, spielt sich gerade eine Luftschlacht über den Feldern im Dreieck Halberstadt, Egeln, Wanzleben ab. Eben war er noch damit beschäftigt, die Kartoffeln auf dem Feld anzupflügen. " Es war ein sonniger Tag. Über die Landschaft flogen an diesem Morgen sehr viele Flugzeuge. Ich sah die Kämpfe, ein Flugzeug wurde getroffen und brach in der Luft auseinander ", erinnert sich der damals 16-Jährige. Kurz danach wurde er gerufen, um ein totes Besatzungsmitglied des abgeschossenen Flugzeuges aus dem Gerstenfeld zu bergen. weiter
Mitteldeutscher Rundfunk Gedenken KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge wird umgebaut Die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt soll neu gestaltet werden. Das teilte Innen-Staatssekretär Rüdiger Erben am Donnerstag mit. Erben sagte, der derzeitige unwürdige Zustand werde bis zum kommenden Jahr beseitigt. Die Umgestaltung soll rund 170.000 Euro kosten. 2.000 Menschen starben im Lager Langenstein-Zwieberge. Geplant war das Vorhaben seit langem. Die Umsetzung scheiterte aber immer wieder. Laut Erben waren die Verhandlungen mit den Vertretern der Opfer über die Gestaltung sehr schwierig. Innerhalb der Stiftung Gedenkstätten seien Planungsfehler gemacht worden. Inzwischen seien erste Ausbesserungsarbeiten vorgenommen worden. weiter Volksstimme Sachsen-Anhalt Innen-Staatssekretär : Z-Gedenkstätte wird umgebaut
Magdeburg ( dpa ). Innen-Staatssekretär Rüdiger Erben ( SPD ) hat den Willen der Landesregierung unterstrichen, die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt umzubauen. Der derzeitige unwürdige Zustand werde bis zum kommenden Jahr beseitigt. Der 1968 entstandene Appell- und Aufmarschplatz vor einem Denkmal befindet sich teils direkt über Massengräbern, auf denen Besucher – ohne es zu wissen – herumlaufen. Die Umgestaltung soll rund 170 000 Euro kosten. weiter
09.09.2009
Leipziger Volksszeitung Sozialforscher warnt vor Gewöhnung an NPD - Fünf Städte in Forschungsprojekt Berlin/Borna. Der Bielefelder Sozialforscher Wilhelm Heitmeyer hat davor gewarnt, sich an die rechtsextreme NPD zu gewöhnen. Der Wiedereinzug der NPD in den sächsischen Landtag mache deutlich, dass die Normalisierung voranschreite. Zusammen mit dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), stellte Heitmeyer am Dienstag in Berlin ein Forschungsprojekt vor, für das fünf ostdeutsche Städte, Stadtteile und Landgemeinden ausgewählt wurden. Dazu gehören neben Borna auch Neuhardenberg (Brandenburg), Altenburg (Thüringen), Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) und Wernigerode (Sachsen-Anhalt). weiter
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge wird 60
Halberstadt/Magdeburg - Mit einer Festveranstaltung erinnert die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt an diesem Freitag an den 60. Jahrestag ihrer Gründung. Dazu werden Nachkommen ehemaliger Häftlinge aus mehreren europäischen Staaten erwartet, wie die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt am Dienstag mitteilte. Zeitzeugen berichten über 60 Jahre Erinnerungsarbeit. Daneben ist eine Kranzniederlegung am Mahnmal für die KZ-Opfer geplant. In dem Außenlager des KZ Buchenwald mussten 7000 Häftlinge 1944 und 1945 ein 13 Kilometer langes Tunnelsystem zur Rüstungsproduktion in die Thekenberge graben. Tausende starben. (Quelle)
07.09.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Sabine Klammroth und Rudolf Krause stellen neue Bücher vor Neues über das jüdische Leben
Halberstadt ( mos ). Im Rahmen der Vereinsmesse des Altstadtfestes konnte der Verein zur Bewahrung jüdischen Erbes in Halberstadt und Umgebung Sabine Klamroth und Rudolf Krause ins Martineum einladen, die beide ihre Bücher zum Thema Judentum in Halberstadt präsentierten.
Sabine Klamroths letztes Werk " Erst wenn der Mond bei Seckbachs steht " widmet sich inhaltlich der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Halberstadt, während Rudolf Krauses Buch thematisch weiter gefasst ist. In seiner 154 Seiten umfassenden Neuerscheinung mit dem Titel " Die Juden – unsere Brüder und Schwestern " liefert der Pfarrer im Ruhestand einen wichtigen Beitrag zum interreligiösen Dialog zwischen Vertretern des jüdischen Glaubens und denen des Christentums. Beide Werke sind im Buchhandel erhältlich. (Quelle)
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Interkultureller Markt ist Höhepunkt Hier tanzt selbst der Oberbürgermeister Von Peter Althaus
Halberstadt. Bereits zum 17. Mal fand die Interkulturelle Woche in Halberstadt statt. Diesjähriger Höhepunkt war der Interkulturelle Markt auf dem Fischmarkt am Freitag. Rund 250 Leute, darunter rund 60 Migranten aus elf Nationen nahmen teil.
" Ziel dieser Interkulturellen Woche ist es, eine Diskussion über das Leben der Migranten in Deutschland anzustoßen ", so Ilona Alexandra Ditzel vom Arbeiter-Samariter-Bund ( ASB ). Der unterstützt die Interkulturelle Woche neben den Kirchen und anderen gesellschaftlichen Organisationen. Der Interkulturelle Markt sollte dazu beitragen, mit den Bürgern in Kontakt zu kommen und Vorurteile abzubauen. " Es ist schade, wenn man bedenkt was hier für Ressourcen an Wissen und Kultur nicht genutzt werden, wenn man die Migranten in der Gesellschaft außen vor lässt ", so Ditzel weiter. weiter
04.09.2009
Mitteldeutscher Rundfunk
Regionalstudio Magdeburg - Nachrichten 04.09.2009 | 12:30 Uhr Markt der Kulturen in Halberstadt Zum Markt der Kulturen in Halberstadts Zentrum laden heute Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Migranten-Organisationen ein. Diese Veranstaltung ist der Höhepunkt der Interkulturellen Woche, die jedes Jahr insgesamt in 270 Städten bundesweit stattfindet. Junge vietnamesische Tänzerinnen in betörend leuchtenden Kleidern präsentieren Tänze zu asiatischen Klängen. Sie gehen in Halberstadt zur Schule, pflegen aber ihre vietnamesischen Traditionen. Um 14 Uhr eröffnet der Chor des Martineums den Markt der Kulturen, ihm folgen afrikanische Trommler, Klänge von Geigen und Gitarren sowie Theaterstücke. Halberstadt hat derzeit 200 Asylbewerber und zirka 400 Migranten aus 30 Nationen. Grund genug, um sich mit der Kultur anderer Menschen bekannt zu machen. Nahtlos geht das bunte Treiben über in das 20. Halberstädter Altstadtfest, bei dem bis Sonntagabend auf zwei Bühnen Rock, Pop, Schlager, Blasmusik und Folklore auch aus anderen Ländern geboten wird. (Quelle)
03.09.2009
Volksstimme Wernigerode Wernigerode Erstwählerforum zur Bundestagswahl im Gymnasium " Am Thie " Bildungspolitik eint alle Kandidaten Von Jens Müller
Die fünf Bundestagskandidaten Undine Kurth, Elke Reinke, Heike Brehmer, Andreas Steppuhn und Wolfgang Döcke standen am Dienstag im Gymnasium " Am Thie " mehr als 100 Jugendlichen Rede und Antwort. In diesem Forum konnten sich vor allem die Erstwähler unter ihnen ein Bild von den Kandidaten, ihren Vorstellungen und Zielen verschaffen. weiter
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Workcamp-Teilnehmer am 1. September in der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge Internationale Jugendgruppe erinnert an Weltkriegsopfer Von Dieter Kunze
Mit einem ungewöhnlichen Projekt hat eine internationale Jugendgruppe am 1. September in Langenstein an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren und an seine Opfer erinnert. An den Massengräbern wurden 22 Windmühlen mit der Beschriftung " Ruhe in Frieden " angebracht, die jeweils ein Heimatland der Häftlinge des früheren Konzentrationslagers repräsentieren. weiter
01.09.2009
Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Zum Beginn des zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren Auch Blankenburgs Industrie rüstet auf Von Wolfgang Reimann
Blankenburg. Blankenburg, kleinste braunschweigische Kreisstadt, hatte Mitte des Jahres 1939 14 280 Einwohner. Seit einem Jahr war sie durch die Eröffnung des " Teufelsbades " jüngste deutsche Kurstadt. Kurwesen und Fremdenverkehr sollten in Zukunft das Wirtschaftsleben entscheidend bestimmen. 29 Hotels und Gaststätten boten ihre Dienste an. Im September dieses Jahres erhielt die Stadt den Hasselfelder Curt Philipps, der in Blankenburg das Gymnasium besucht hatte und seit 1933 Bürgermeister in Königslutter war, als neues Stadtoberhaupt. In einem mehrseitigen Beitrag berichtete die " Harzer Tageszeitung " vom Baubeginn der Rappbodetalsperre. Die Vorbereitungen auf eine militärische Auseinandersetzung mit den Nachbarländern warfen sehr früh ihre Schatten voraus. weiter
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