19 | 05 | 2012
März 2010 PDF Drucken E-Mail

31.03.2010

Volksstimme Halberstadt

Halberstadt
Deutsch-israelisches Mädchenfußballprojekt startet am Donnerstag in Halberstadt
Fußballweltmeisterin Steffi Jones eröffnet Turnier
Halberstadt ( je / phb ). Eine der prominentesten Fußballerinnen Deutschlands ist am Donnerstag, dem 1. April, in Halberstadt zu Gast. An diesem Tag eröffnet die Fußballweltmeisterin 2003 und Präsidentin des OK der FIFA Frauen WM 2011, Steffi Jones, um 12 Uhr im Friedensstadion Halberstadt ( Sporthalle ) gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas Henke das erste deutsch-israelische Mädchenfußballprojekt in Halberstadt.

Unter dem Titel " Hadass kickt mit Stella " spielen vom 31. März bis 7. April 32 Mädchen aus Israel und Halberstadt und Umgebung gemeinsam Fußball und erkunden die Freizeit- und Kulturangebote Halberstadts. Teil des Programms ist darüber hinaus der christlich-jüdische Kulturaustausch.
Initiiert und veranstaltet wird das Projekt von der F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz aus Potsdam in Kooperation mit dem Deutsch-Israelischen Zukunftsforum, dem VfB Germania Halberstadt und der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt.
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Volksstimme Halberstadt

Halberstadt
Berufsbildende Schulen Halberstadt und die Tage der Begegnung in Langenstein
Gedenkmarsch, damit Leid und Zeit niemals vergessen werden
Halberstadt ( phb ). Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenen Schulen " Geschwister Scholl " Halberstadt und der Sekundarschule Gernrode sind an den Vorbereitungen zu den Tagen der Begegnung beteiligt. Sie laden alle ein, sich am Gedenkmarsch zu beteiligen.

Seit 1991 finden in Langenstein jährlich im April die Tage der Begegnung statt, an denen Überlebende des Konzentrationslagers Langenstein-Zwieberge und inzwischen auch deren Kinder und Enkel mit Langensteinern, Bürgern und Jugendlichen zusammentreffen, um sich gemeinsam an die schreckliche Zeit zu erinnern und der Opfer zu gedenken. weiter


29.03.2010

Volksstimme Halberstadt

Halberstadt
Katholiken gehen Kreuzweg Jesu in der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge
Gebet: "Hilf uns, dass unser Gewissen uns mahnt!"
Von Andreas Joppeck
Langenstein. Wir wollen den Weg gehen im Gedenken an die, die Leid ertragen haben, oder heute noch ertragen müssen !" so Pfarrer Winnfried Runge am vergangenen Freitagnachmittag vor dem Ausstellungsgebäude der Gedenkstätte des KZ Außenlagers Langenstein-Zwieberge.

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich mehr als 150 Katholiken des Gemeindeverbundes Wernigerode, der Gemeinde St. Burchardt – Halberstadt und der Gemeinde St. Mathilde Quedlinburg eingefunden, um betend den Kreuzweg Jesu auf dem Leidensweg der Lagerinsassen zu ihrer täglichen Arbeit, dem Stollensystem, zu gehen. Begleitet wurden sie dabei von Ellen Fauser, der Leiterin der Gedenkstätte. weiter


27.03.2010

Mitteldeutsche Zeitung Bernburg


Markt 28 bleibt weiterhin Thema
Bernburger Bündnis gegen Rechts spricht bei Treffen im Osttorhaus über geplante Schwerpunkte
VON PAUL SPENGLER, 26.03.10, 18:43h, aktualisiert 26.03.10, 20:05h
BERNBURG/MZ. "In Magdeburg ist bekannt, dass Sie sich vor Ort abarbeiten und nicht nur schöne Reden halten", erklärte Bernward Rothe. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion zählte am Dienstagabend zu über 30 Personen, die zu einem Treffen des "Bernburger Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt" gekommen waren. Museumsdirektor Roland Wiermann hatte in das Osttorhaus eingeladen. Es ging darum, die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate zu besprechen.
Die Ersteigerung des Schlosses Trebnitz bei Könnern im Februar durch zwei bundesweit bekannte Neonazis war das aktuelle Thema (die MZ berichtete). Roman Binder, Kreisvorsitzender von B'90 / Grüne, und Verdi-Mitglied Richard Schmid planen für den 8. April einen Aktionstag. Diese Idee trugen sie bei dem Treffen vor. weiter


26.03.2010

Mitteldeutsche Zeitung

Rechtsextremismus
Angst am Geisterschloss
NPD-Aktivisten haben kürzlich das einst prächtige Gutshaus in Trebnitz ersteigert - Nun gibt es im Dorf zivilen Widerstand
VON MICHAEL FALGOWSKI, 25.03.10, 20:23h, aktualisiert 25.03.10, 22:51h
KÖNNERN-TREBNITZ/MZ. Das alte Wasserschloss mit Saaleblick liegt verlassen. Scheiben im Erdgeschoss sind zerschlagen, die einst herrschaftliche Treppe sieht gefährlich unsicher aus. Der Hof verwildert seit zehn Jahren. Doch ein paar kaputte Fenster sind offenbar erst vor Tagen vernagelt worden. "Das können nur die neuen Besitzer sein. Oben am Schloss stehen ja auch zwei Autos mit Berliner Nummernschildern", sagt Andreas Michael Ernst, während er das Sportlerheim in der Nähe aufschließt. Normalerweise gibt er nur zu Fußballspielen Bier aus. Nun stehen auch vor dem Vereinslokal Autos mit ortsfremden Kennzeichen, aus Halle und Bernburg vor allem.
Fremde Autos fallen in dem verschlafenen kleinen Ortsteil von Könnern (Salzlandkreis) auf. Vor allem derzeit - die rund 300 Bewohner sehen ihr Dorf bundesweit in die Medien katapultiert. Grund: Im Februar haben mit Thomas Wulff, er sitzt im Bundesvorstand der NPD, und Axel Schunk zwei bekannte Neonazis das Schloss ersteigert (die MZ berichtete). Zwar gehört ihnen der marode Kasten erst, wenn sie bis zum 29. April das Geld an die Gläubigerbank überwiesen haben. Doch schon jetzt ist die Aufregung groß. weiter

Mitteldeutsche Zeitung


Gespräch
Trebnitz - «Das Dorf ist kein braunes Nest»
erstellt 25.03.10, 20:23h, aktualisiert 25.03.10, 20:30h
Halle/MZ. Über die Situation in Trebnitz sprach die MZ mit David Begrich, Rechtsextremismus-Experte im Verein Miteinander.
Wie erklären Sie das scheinbar geringe Interesse der Einwohner?
Begrich: Die öffentliche Wahrnehmung und die Befindlichkeiten vor Ort haben ganz unterschiedliche Geschwindigkeiten. Die Trebnitzer haben ja erst aus den Medien erfahren, was vor sich geht, und sind auch vorgeführt worden. Dass sie zurückhaltend reagieren, ist verständlich. Außerdem gibt es zwei weitere Aspekte: Das Schloss soll gerettet werden. Und man hat mit den Vorbesitzern des Schlosses aus der rechten Szene im Ort ja keine schlechten Erfahrungen gemacht: Die traten kaum in Erscheinung.
Wie könnte das Engagement wachsen?
Begrich: Wichtig ist, nicht über die Köpfe der Leute hinweg irgendwelche Aktionen zu starten. Das hat keinen Sinn. Das Treffen war ja nur ein erstes Angebot. Fakt ist: Das Dorf ist kein braunes Nest!
Was sind nächste Schritte?
Begrich: Wir machen weiter Beratungsangebote und informieren. Wenn es am Schloss Aktivitäten gibt, dann muss sich der Ort ohnehin neu positionieren. (Quelle)


24.03.2010

MDR Regionalstudio Halle - Nachrichten

Trebnitz im Salzlandkreis wehrt sich gegen Rechts
Die rechtsextreme NPD will im einstigen Schloss ein Schulungszentrum einrichten. Ein Netzwerk gegen Rechts wirbt heute abend um Unterstützung. Die Initiatoren planen beispielsweise ein Frühlingsfest für Demokratie und Weltoffenheit. Das soll am 8. Mai direkt auf dem fraglichen Hof stattfinden, der zu DDR Zeiten der LPG gehörte. Dazu will die Initiative möglichst viele Menschen und Vereine aus Trebnitz und Könnern begeistern. (Quelle)


23.03.2010

Bundesministerium des Innern


Politisch motivierte Kriminalität im Jahr 2009
De Maizière: Zahlen alles andere als erfreulich - Stärkster Anstieg bei politisch links motivierter Kriminalität
Für das Jahr 2009 wurden in Deutschland insgesamt 33.917 politisch motivierte Straftaten gemeldet. Dies bedeutet bundesweit einen Anstieg gegenüber dem Jahr 2008 (31.801) um rd. 6,7 %; bezogen auf die politisch motivierten Gewalttaten ist mit insgesamt 3.044 Delikten im Vergleich zum Vorjahr (2.529) ein Anstieg um rd. 20,4 % zu verzeichnen. Damit ist seit Einführung des derzeit geltenden Definitions- und Erfassungssystems im Jahr 2001 sowohl bei der Gesamtzahl der politisch motivierten Straftaten als auch bei den politisch motivierten Gewalttaten der jeweils bislang höchste Wert erreicht worden. Ein Todesopfer ist zu verzeichnen: die zugrunde liegende Straftat wurde dem Phänomenbereich der politisch motivierten Kriminalität-rechts zugeordnet.
Den höchsten Anstieg weist der Bereich der politisch motivierten Kriminalität links mit rd. 39, 4 % auf bei insgesamt 9.375 registrierten Straftaten, während die Fallzahlen im nach wie vor größten Phänomenbereich der politisch motivierten Kriminalität-rechts mit insgesamt 19.468 festgestellten Taten um rd. 4,7 Prozent leicht zurückgegangen ist. weiter

MDR INFO - Nachrichten

Höchststand bei extremistischen Straftaten
In Deutschland sind im vergangenen Jahr so viele extremistische Straftaten erfasst worden wie nie zuvor. Wie Bundesinnenminister de Maiziere mitteilte, wurden fast 34.000 politisch motivierte Delikte gemeldet. Das sei der höchste Wert seit Einführung des Erfassungssystems im Jahr 2001. De Maiziere nannte die Entwicklung alles andere als erfrueulich. Besonders zugenommen haben dem Minister zufolge linksextremistische Straftaten. Hier habe es einen Anstieg um mehr als 39 Prozent gegeben. Insgesamt sei die Zahl rechtsextremer Straftaten aber nach wie vor etwa doppelt so hoch. (Quelle)

Volksstimme

Zahl extremistischer Straftaten auf Rekordhöhe
Berlin - Die Zahl der politisch motivierten Straftaten in Deutschland hat im Jahr 2009 einen Rekordstand erreicht. Es wurden insgesamt 33 917 Delikte gemeldet, teilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag in Berlin mit.

Im Vergleich zum Jahr 2008 ist das ein Anstieg um rund 6,7 Prozent. Damit wurde seit der Einführung des derzeit geltenden Erfassungssystem im Jahr 2001 der bislang höchste Wert erreicht. weiter

Volksstimme Halberstadt


Halberstadt
Höhepunkt eines Besuches : Tanz- und Theaterstück im Martineum aufgeführt
Junge Äthiopier aus Israel in Halberstadt herzlich begrüßt
Von Axel Haase
Halberstadt. Die zwölf Jugendlichen leben heute in verschiedenen Jugenddörfern der Kinder- und Jugend-Aliyah in Israel. Diese Einrichtung wurde 1933 durch Recha Freier in Berlin gegründet mit dem Ziel, jüdische Kinder aus Nazi-Deutschland nach Palästina zu bringen und sie so vor dem drohenden Unheil des Antisemitismus und des Holocausts zu retten. Die Organisation fühlt sich heute der Betreuung, Erziehung und Berufsausbildung jüdischer Kinder in Israel verpflichtet.
Die meisten der 16- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen, die Halberstadt besuchten, haben bereits als Kleinkinder mit ihren Eltern Äthiopien verlassen und sind nach Israel ausgewandert, wenige sind bereits in Israel geboren. weiter


19.03.2010

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 033/10

Magdeburg, den 18. März 2010
Innenminister Hövelmann im Landtag zur Großen Anfrage Rechtsextremismus: „Der Gefahr von rechts muss dauerhaft die Stirn geboten werden“
In der heutigen Landtagsdebatte zur Großen Anfrage der Fraktion Die Linke zur Entwicklung des Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt erklärt Innenminister Holger Hövelmann (SPD):
„Der Königsweg, um die Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen, ist, Demokratie tagtäglich mit Leben und Teilhabe zu erfüllen. Demokratisches Engagement jedes Einzelnen ist der beste Schutz für unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung, für die – die Aktuelle Debatte hat es eindrucksvoll in Erinnerung gerufen – gerade die Menschen in Ostdeutschland vor 20 Jahren mit großer Ernsthaftigkeit und mit großem Mut und großem Erfolg gestritten haben. Alle hier im Hause haben ein gleiches Interesse daran, dass dieser historische Erfolg nicht von Extremisten – sei es von Rechts-, Links- oder islamistischen Extremisten – gefährdet wird. weiter

MDR


Sachsen-Anhalt
Landtag debattiert über Rechtsextremismus
Sachsen-Anhalts Landtag hat über die Entwicklung des Rechtsextremismus debattiert. Laut Innenminister Hövelmann bleibt der Kampf dagegen eine zentrale Aufgabe. Zuvor erinnerten die Parlamentarier an die erste freie Volkskammerwahl vor 20 Jahren. Weitere Themen bis Freitag sind: ein neues Beamtenbesoldungsgesetz und die umstrittene Lehrerfortbildung im "Roten Ochsen".
Sachsen-Anhalts Landtag hat am Donnerstag über die Entwicklung des Rechtsextremismus im Land debattiert. Nach Ansicht von Innenminister Holger Hövelmann (SPD) bleibt der Kampf gegen rechtsextreme Erscheinungen auch weiterhin eine zentrale Herausforderung für Gesellschaft und Politik. Die Linke-Abgeordnete Gudrun Tiedge kritisierte, dass rechtsextreme und fremdenfeindliche Straftaten inzwischen eine "alarmierende Normalität" erreicht hätten. CDU-Innenexperte Holger Stahlknecht warnte davor, so zu tun, als sei Sachsen-Anhalt rechtsextrem unterwandert. Der schlechte Ruf des Landes sei in dieser Form nicht gerechtfertigt. Auch vom Linksextremismus gehe eine Gefahr für die Gesellschaft aus, betonte Stahlknecht. weiter

Mitteldeutsche Zeitung

Landtag
Hövelmann verurteilt Extremismus
Minister beantwortet Anfrage der Linken
erstellt 18.03.10, 21:33h, aktualisiert 18.03.10, 22:45h
MAGDEBURG/MZ/CH. Der Kampf gegen den Rechtsextremismus bleibt für Innenminister Holger Hövelmann (SPD) eine zentrale Herausforderung. Die Bedrohung erfordere höchste Aufmerksamkeit, sagte er am Donnerstag im Landtag. Die Linke-Abgeordnete Gudrun Tiedge sagte, dass rechtsextreme und fremdenfeindliche Straftaten inzwischen eine "alarmierende Normalität" erreicht hätten. Ausländerfeindlichkeit sei weit verbreitet. "Rechtsextremismus stellt mitnichten ein Randphänomen dar."
Hintergrund der Debatte war eine Anfrage der Linken zur Entwicklung des Rechtsextremismus, die das Innenministerium auf mehr als 600 Seiten beantwortete. weiter

Volksstimme

Sachsen-Anhalt Newsticker
Magdeburg - Der Kampf gegen den Rechtsextremismus bleibt nach Ansicht von Innenminister Holger Hövelmann (SPD) eine zentrale Herausforderung für Gesellschaft und Politik in Sachsen-Anhalt. Die Bedrohung erfordere höchste Aufmerksamkeit, sagte der Innenminister am Donnerstag im Landtag in Magdeburg. Die Linke-Abgeordnete Gudrun Tiedge vertrat die Ansicht, dass rechtsextreme und fremdenfeindliche Straftaten inzwischen eine "alarmierende Normalität" erreicht hätten. Ausländerfeindlichkeit sei weit verbreitet. Hintergrund der Debatte war eine Anfrage der Linken zur Entwicklung des Rechtsextremismus, die das Innenministerium auf mehr als 600 Seiten beantwortete. (Quelle)


17.03.2010

Linksfraktion im Landtag Sachsen-Anhalt

15. März 2010 Gudrun Tiedge
Verhalten der Polizei nach Halberstädter Überfall zeugt von Überforderung
Der 10. Parlamentarische Untersuchungsausschuss befragte heute zum zweiten Mal Zeugen zu den Vorgängen um den Überfall  mit  einem  rechtsextremistischen  Hintergrund  auf Schauspielerinnen  und  Schauspieler  des  Nordharzer  Städtebundtheaters  in  der Nacht vom 8. zum 9. Juni 2007 in Halberstadt. Dazu erklärt die Obfrau der Fraktion Gudrun Tiedge: weiter

Neues Deutschland

Zweierlei Zeitmaß
Befragung zum Halberstädter Überfall 2007
Magdeburg (dpa/ND). Im Polizei-Untersuchungsausschuss haben weitere Opfer über den aus ihrer Sicht fehlerhaften Polizei-Einsatz nach dem brutalen Überfall auf Schauspieler in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) berichtet. Die Zeugen kritisierten am Montag im Landtag in Magdeburg, dass es bis zum Eintreffen der Polizei zu lange gedauert habe. Zudem hätten die Beamten nicht zuerst die Täter verfolgt, sondern die Personalien der Opfer aufgenommen. Bei der mutmaßlich von Rechten begangenen Tat waren am 9. Juni 2007 fünf Schauspieler schwer verletzt worden.
»Es hat gefühlt eine halbe Ewigkeit gedauert, bis sie sich in das Fahrzeug begeben haben und hintergefahren sind«, sagte Alexander Junghans. Er bezog sich auf die zögerliche Verfolgung des Haupttäters, den die Polizei zunächst laufen gelassen hatte. weiter

Miteinander e.V.

„Argumente – Eine Entgegnung auf Schulungsmaterial der NPD“
Bürgermeister Götz Ulrich (CDU): „Ignorieren hilft nicht. Kommunale Mandatsträger müssen sich inhaltlich mit der NPD auseinandersetzen“
Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus beim Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e. V. hat heute in Halle (Saale) eine Handreichung zum Umgang mit Positionen der NPD für Kommunalpolitiker/innen vorgestellt.

„Argumente – Eine Entgegnung auf Schulungsmaterial der NPD“ will helfen, die inhaltliche Auseinandersetzung mit Neonazis voranzutreiben. Anhand einschlägiger Positionen aus der „NPD-Handreichung für Kandidaten und Funktionsträger" und anderer programmatischer Texte der Partei wird deren Ideologie vorgestellt, analysiert und Gegenargumente eingeführt. weiter


06.03.2010

MDR Regionalstudio Magdeburg - Nachrichten


Mehr Straftaten im Landkreis Harz
Die Zahl der Straftaten im Landkreis Harz ist gestiegen. Das geht aus der neuen Krimalstatistik hervor. Demnach wurden im vergangenen Jahr 16.322 Taten registriert, 107 mehr als 2008. Damit steht der Kreis landesweit an vierter Stelle, nach der Landeshauptstadt Magdeburg und den beiden Kreisen in der Altmark. Die Einzelheiten: Drei Männer überfielen im Januar 2009 eine Tankstelle in Wernigerode und schossen auf die Polizeibeamten, die sie verfolgten. Die Täter wurden letztlich verurteilt für insgesamt 14 Einbruchsdiebstähle von insgesamt rund 7200 im letzten Jahr. Insgesamt liegt die Aufklärungsquote bei 54 Prozent. Ein Prozent aller Straftaten waren politisch motiviert, Propaganda, wie Hakenkreuze und Parolen sowie Gewalt. Wobei Gewaltdelikte drastisch abnahmen, von 24 auf 9 gegenüber dem Vorjahr. Die Beamten erklären das mit einem ständigen Beobachten der Treffpunkte der rechten Szene und Personalkontrollen. (Quelle)

Volksstimme Halberstadt

Halberstadt
Polizeirevier Harz legt Kriminalitätsstatistik für 2009 vor
Mit Akribie und "kleinen Nadelstichen" zum Erfolg
Von Axel Haase
Halberstadt. Die beiden leitenden Polizeibeamten setzten drei Prämissen : Erstens ist die Zahl der Straftaten nur leicht gestiegen ( 107 Fälle mehr als 2008 ), und die Aufklärungsquote hat sich erhöht. Zweitens verzeichnet der Harzkreis, mit 240 000 Einwohnern der größte LandkreisindenneuenBundesländern, mit 6868 Straftaten ( Vergehen und Verbrechen ) bezogen auf 100 000 Einwohner eine relativ geringe Kriminalität im Vergleich mit Ballungsgebieten wie Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau. Diese sogenannte Häufigkeitszahl liegt im Landesdurchschnitt Sachsen-Anhalts bei 8427 Straftaten. Und drittens beträgt der Anteil politisch motivierter Straftaten der insgesamt 16 322 erfassten Fälle bei " nur " einem Prozent. weiter

Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg

Harz
107 Fälle mehr auf der Liste
Kriminalitätsstatistik: Die Zahl der Straftaten und die Aufklärungsquote sind gestiegen
VON FRANK RUPRECHT, 05.03.10, 17:02h, aktualisiert 05.03.10, 21:46h
HALBERSTADT/MZ. "Auf Bundesebene ist die Welt noch ganz in Ordnung, wir sind statistisch am unteren Level", sagte Polizeidirektor Walter Seifert am Freitag zur Pressekonferenz. Hier ging es um die Auswertung der Kriminalstatistik 2009 für den Bereich des Polizeireviers Harz mit 130 Kripo-Beamten in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord (PD). Damit bezog er sich auf die Zahl der Gesamtstraftaten hinsichtlich der Größe des Landkreises Harz als größter im Osten gemessen an der Einwohnerzahl. weiter


02.03.2010

Polizeidirektion Nord - Pressemitteilung Nr.: 008/10

Magdeburg, den 2. März 2010
Statistik der politisch motivierten Kriminalität 2009 der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
- Politisch motivierte Straftaten geringfügig angestiegen
- Rechte und Linke Gewaltstraftaten leicht rückläufig
Insgesamt ist die Zahl der politisch motivierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 4,2% auf 1097 Delikte (2008: 1053 Delikte) angestiegen, womit sich der langfristig zu verzeichnende Trend steigender Fallzahlen fortsetzt. Nach wie vor nehmen bei der Gesamtkriminalität Propagandadelikte und politisch motivierte Sachbeschädigungen den größten Anteil ein. Für diesen Deliktbereich sind insgesamt 639 Fälle zu verzeichnen, was einem Anteil von 58,2% entspricht. Die rechts motivierten Straftaten dominieren mit 75,9%. Damit stieg dieser Anteil geringfügig um 0,4% auf 833 Delikte. Bei den Gewaltdelikten ist ein Rückgang um 29 Fälle auf nunmehr 73 zu verzeichnen. Das entspricht einem Rückgang um 28,4%. weiter

Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg


Schätze in der neuen Alt-Bibliothek heben
10 000 Bände ziehen von Berlin in den Vorharz
erstellt 01.03.10, 16:06h, aktualisiert 01.03.10, 19:46h
VON UWE KRAUS HALBERSTADT/MZ. Vor 14 Tagen erschien im bekannten Verlag "Das Neue Berlin" das Buch "Die DDR und die Juden" von Detlef Joseph. Renate Kirchner fügt der Untersuchung eine einzigartige Bibliografie an: alle zwischen 1945 und 1990 im Osten Deutschlands veröffentlichten Bücher. Ihr Name steht in ganz enger Verbindung mit rund 10 000 Büchern, die seit Sonntag ihren Platz als Präsenzbibliothek in der Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt gefunden haben. Seit 1977 hat Dr. Renate Kirchner in der Oranienburger Straße in Berlin eine kleine, aber feine Bibliothek aufgebaut.
"Selbst Sachbücher zur jüdischen Geschichte und Kultur durfte damals aus dem kapitalistischen Ausland eingeführt werden, weil es daran in der DDR mangelte," erinnert sich Uri Faber in einem MZ-Gespräch. Der Berliner gilt als profunder Kenner jüdische Lesekultur. "Die Ostberliner Gemeindebibliothek landeten nach der Wende vorübergehend schweren Herzens in einem Depot, es gab personelle Engpässe, die Öffnungszeiten waren zu kurz, und zudem waren es fünf S-Bahn-Stationen bis in die Fasanenstraße." weiter


01.03.2010

Volksstimme Halberstadt


Halberstadt
Gestern wurde der literarische Schatz erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert
Halberstadt jetzt Heimstatt von 10 000 jüdischen Büchern
Von Cordula Bischoff
Halberstadt. Angekommen in der Kreisstadt waren die Bücher bereits am 17. Februar 2009 ( Volksstimme berichtete ). Seit gestern sind sie öffentlich zu sehen : die rund 10 000 Bücher der ehemaligen Jüdischen Gemeinde von Ostberlin. In der Räumen der heutigen Moses Mendelssohn Akademie haben sie als Präsenzbibliothek ihren festen Platz gefunden. Halberstadt als neues Zuhause für die Bücher ist sehr gut gewählt, war die Klaussynagoge im Rosenwinkel doch über Jahrhunderte ein Ort des Lernens.
Uri Faber, Berliner Historiker und Mitglied der Jüdischen Gemeinde von Berlin, unternahm einen kurzen und informativen Streifzug durch die Geschichte der jüdischen Bibliotheken in Berlin. Die erste wurde im Jahre 1900 gegründet, 1902 eröffnet, hatte danach schnell neun Zweigstellen in der Hauptstadt. Alle wurden nach der Pogromnacht 1933 von den Nazis geschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Teilung Deutschlands öffnete bereits 1959 in West-Berlin eine jüdische Bibliothek, im Osten der geteilten Stadt erst 1987, die " klein, aber fein " war, so Faber. weiter