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31.01.2010
Mitteldeutsche Zeitung Harz Sternwanderung auf den Brocken 200 Menschen aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen protestieren mit Aktion gegen Rechtsextremismus erstellt 31.01.10, 12:38h Torfhaus/Schierke/ddp. Mit einer Sternwanderung auf den Brocken haben am Sonntag nach Angaben der Grünen-Politikerin Viola von Cramon rund 200 Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Von verschiedenen Treffpunkten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten sich Gruppen zu Fuß oder mit der Harzer Schmalspurbahn auf den höchsten Berg des Harzes gemacht, sagte die niedersächsische Bundestagabgeordnete der Nachrichtenagentur ddp. weiter MDR Sternwanderung auf den Brocken "Der Brocken ist bunt" Etwa 200 Menschen haben am Sonntag mit einer Sternwanderung auf den Brocken ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. Wie die Grünen-Politikerin Viola von Cramon weiter mitteilte, hätten sich die Teilnehmer von verschiedenen Treffpunkten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Gruppen zu Fuß oder mit der Harzer Schmalspurbahn auf den höchsten Berg des Harzes gemacht. Dort hatten die Veranstalter ein Kulturprogramm unter dem Motto "Der Brocken ist bunt" geplant. Cramon hatte die Aktion gemeinsam mit ihren Fraktionskolleginnen Undine Kurth aus Sachsen-Anhalt und Katrin Göring-Eckardt aus Thüringen organisiert. Die Parlamentarierinnen wollten mit dem Sternmarsch auf frühere und gegenwärtige rechtsextremistische Aktivitäten im Harz hinweisen. In Bad Harzburg sei die berüchtigte "Harzburger Front" gegründet, in Quedlinburg die Stiftskirche als nationalsozialistische "Weihestätte" missbraucht und in Nordhausen das KZ Mittelbau-Dora eingerichtet worden. weiter
30.01.2010
Volksstimme Sachsen-Anhalt 44 Jahre alter Ilsenburger erschlug 26-Jährigen aus Wut, um ihn zu bestrafen / Sechs Jahre Haft Totschlagsprozess: Gericht sieht "minderschweren Fall" Von Bernd Kaufholz Mit einer rurteilung zu sechs Jahren Haft blieb die 1. Große Strafkammer des Landgerichts beim Ilsenburger Totschlagsprozess 18 Monate unter dem Antrag des Staatsanwalts, bewegte sich allerdings ein Jahr über den Sühnevorstellungen des Verteidigers. Dieser hatte " höchstens fünf Jahre " gefordert.
Magdeburg. " Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Untermieter nicht gefällt. " Dieses leicht abgewandelte Schiller-Zitat beschreibt trefflich die Tragik des Geschehens am 28. August 2009 in Ilsenburg ( Harzkreis ). Und dieser Umstand trug letztlich auch dazu bei, dass die Schwurgerichtskammer des Magdeburger Landgerichts die Tat von Frank B. als " minderschweren Fall von Totschlag " (§ 213 StGB, Höchststrafe zehn Jahre Haft ) einstufte und beim 44-Jährigen somit ein niedrigeres Strafmaß ansetzen konnte als es der § 212 für Totschlag ( Höchststrafe 15 Jahre ) vorsieht. weiter
Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg
Quedlinburger Harz Bote Halberstadt Ein Streiter für mehr Demokratie Wernigeröder Peter Lehmann wird mit der Ehrennadel des Landes geehrt VON DETLEF HORENBURG, 29.01.10, 17:40h, aktualisiert 29.01.10, 20:40h HALBERSTADT/MZ. "Eine Demokratie lebt vom Ehrenamt", mit diesen Worten würdigte Landrat Michael Ermrich zu Beginn der Kreistagssitzung des Landkreises Harz das ehrenamtliche Engagement des Wernigeröders Peter Lehmann. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreistages Wernigerode und langjährige Vorsitzende der Kreistagsfraktion von Bündnis90 / Die Grünen wurde mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. weiter
29.01.2010
Polizeirevier Harz Halberstadt, 29.01.2010 Pressemitteilung Körperverletzung – Polizei sucht Zeugen Wernigerode, Landkreis Harz Am 28.01.2010, gegen 23.25 Uhr, kam es in Wernigerode im Bereich der Salzbergstraße / Sägemühlengasse zu einer Körperverletzung gegenüber einem 25-jährigen Kommunal- politiker und Mitglied im Stadtrat der Stadt Wernigerode. Nach bisherigem Ermittlungs- und Erkenntnisstand begegneten dem 25-Jährigen auf der Straße Sägemühlengasse vier tatverdächtige Personen, wovon eine Person sofort sehr aggressiv gegenüber dem 25-Jährigen auftrat. In weiterer Folge erhielt der 25-Jährige mehrere Faustschläge ins Gesicht, wobei nur ein Tatverdächtiger aktiv wurde. Nach diesen Schlägen trat der Tatverdächtige mehrfach gegen das mitgeführte Fahrrad des 25-Jährigen und beschädigte es. Danach entfernten sich alle vier Personen in Richtung eines abgestellten grauen PKW (evtl. Renault Kombi), der in der Sägemühlengasse geparkt war. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Da nicht auszuschließen ist, dass für die Straftat eine politische Motivation zu Grunde liegen könnte, werden die Ermittlungen vom Sachgebiet Staatsschutz geführt. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber zu dem abgestellten grauen PKW in der Sägemühlengasse werden gebeten sich bei der Polizei unter Tel: 03941 / 674 – 293 zu melden.
Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutschland Prozess Sechs Jahre Haft für Totschlag 44-Jähriger tötete einen Freund seines Sohnes mit einem Rundholz erstellt 29.01.10, 10:38h Magdeburg/dpa. Das Landgericht Magdeburg hat am Freitag einen 44 Jahre alten Mann aus Ilsenburg im Harz wegen Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er hatte zugegeben, einen Freund seines Sohnes vor fünf Monaten mit einem Rundholz erschlagen zu haben. Der tödlichen Attacke war ein Streit mit dem 26-Jährigen vorausgegangen. Das Gericht hatte keine Zweifel, dass der 44-Jährige aus Wut so fest zugeschlagen hatte, dass sein Opfer an den Kopfverletzungen starb. Mit dem Urteil folgte das Gericht weitgehend den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die siebeneinhalb Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte für eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren plädiert. (Quelle) MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT - Nachrichten 29.01.2010 | 12:30 Uhr Sechs Jahre Haft für Totschlag in Ilsenburg Ein 44-jähriger Mann aus Ilsenburg muss wegen Totschlags für sechs Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Magdeburg sah es als erwiesen an, dass der Mann einen Freund seines Sohnes mit einem Rundholz erschlagen hat. Der Attacke soll ein Streit mit dem 26-Jährigen vorausgegangen sein. Mit dem Urteil blieb das Gericht hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft zurück, die siebeneinhalb Jahre Haft gefordert hatte. (Quelle) Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Sechs Jahre Haft nach Tod eines 26-Jährigen Magdeburg Das Landgericht Magdeburg hat am Freitag einen 44 Jahre alten Mann aus Ilsenburg im Harz wegen Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er hatte zugegeben, einen Freund seines Sohnes vor fünf Monaten mit einem Rundholz erschlagen zu haben. Der tödlichen Attacke war ein Streit mit dem 26-Jährigen vorausgegangen. Das Gericht hatte keine Zweifel, dass der 44-Jährige aus Wut so fest zugeschlagen hatte, dass sein Opfer an den Kopfverletzungen starb. Mit dem Urteil folgte das Gericht weitgehend den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die siebeneinhalb Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte für eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren plädiert. (Quelle)
MDR Regionalstudio Magdeburg - Nachrichten 29.01.2010 | 10:30 Uhr Totschlags-Prozess: Urteil gegen Ilsenburger erwartet Im Totschlags-Prozess gegen einen Mann aus Ilsenburg wird heute am Magdeburger Landgericht das Urteil erwartet. Dem 44-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, im August letzten Jahres in Ilsenburg einen Mann mit einem Schippenstiel erschlagen zu haben. (Quelle)
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Urteil nach gewaltsamem Tod eines 26-Jährigen Magdeburg - Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 26-Jährigen in Ilsenburg im Harz will das Landgericht Magdeburg heute um 09.30 Uhr das Urteil sprechen. Angeklagt ist ein 44-Jähriger, der den Mann am 28. August 2009 nach einem Streit mit einem Rundholz erschlagen haben soll. Die Tat geschah in einer Wohnung im Haus des Angeklagten, die er vermietet hatte. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen Freund des Sohnes. Die Staatsanwaltschaft wirft dem geständigen 44-Jährigen Totschlag vor und hatte siebeneinhalb Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung hatte für eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren wegen Totschlags in einem minderschweren Fall plädiert. (Quelle)
MDR
Sternwanderung am 31.01.2010 "Der Brocken ist bunt" Mit einer Sternwanderung auf den Brocken wollen Mitglieder der Grünen und von Bürgerinitiativen am kommenden Sonntag ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Von verschiedenen Treffpunkten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen starten Gruppen zu Fuß oder mit der Harzer Schmalspurbahn auf den höchsten Berg des Harzes. Die Veranstalter teilten mit, dort sei ein Kulturprogramm unter dem Motto "Der Brocken ist bunt" geplant. weiter Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Ehrennadel des Landes für Peter Lehmann Versprechen – "Ich bleibe ein politischer Mensch" Halberstadt ( ah ). Der ehemalige Kreistagsabgeordnete Peter Lehmann aus Wernigerode wurde auf der Kreistagssitzung für sein langjähriges ehenamtliches Engagement mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Landrat Michael Ermrich nahm die Ehrung im Auftrag von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer ( CDU ) vor.
" Es ist eine Ehre für mich, Ihnen die Ehrennadel überreichen zu können und ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung ", sagte Ermrich in seiner Laudatio. " Als Christ hat mich besonders die Haltung des Pfarrers Lehmann beeindruckt. Zu DDR-Zeiten bot Pfarrer Lehmann als Leiter Pädagogisch-theologischen Instituts regimekritischen Studenten und Studentinnen Schutz und Arbeitsmöglichkeiten, die sich im Spätsommer 1989 an der Bildung einer Wernigeröder Gruppe des, Neuen Forums ‘ im Spätsommer 1989 beteiligten ", so Ermrich weiter. Der Landrat ging auf das vielfältige und facettenreiche Engagement von Peter Lehmann ein : weiter
28.01.2010
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Auf den Spuren von Gleim, Spiegel und Mendelssohn Zwei Stationen auf Nathan-Pfad beschreiten Von Marco Oschlies Halberstadt. Wer schon immer mal den Spuren der Weltliteratur nachgehen wollte, hatte am vergangenen Sonntag die Gelegenheit dazu. Unter Führung von Jutta Dick und Dr. Ute Pott beschritten 20 interessierte Bürger zwei Stationen des Halberstädter " Nathan-Pfades ", der in engem Zusammenhang mit den bekannten Namen Johann Willhelm Ludwig Gleim, Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn steht.
Denn das Dreigestirn der Denker, welches eng mit Halberstadt verknüpft ist, hatte maßgeblichen Einfluss auf eine Epoche, die die Welt verändern sollte. Was mit Lessings " Nathan der Weise " und seiner berühmten Ringparabel begann, sollte einige Zeit später in der Aufklärung münden, in der Immanuel Kant forderte, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, um sich so aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Doch vor Kant war es eben jenes Triumvirat, das die entscheidenden Impulse zum Zeitalter der Aufklärung setzte. weiter
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge Kranzniederlegung zum Holocaust-Gedenktag Langenstein ( pa ). Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages legten gestern Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums sowie Vertreter aus Stadtverwaltung und Politik Kränze am Eingang zur Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge nieder. Sie gedachten damit der Opfer des Holocaustes. Allein in Langenstein-Zwieberge starben über 5000 Häftlinge durch Zwangsarbeit, Unterernährung, Hinrichtungen und die Todesmärsche. weiter
Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 009/10 Magdeburg, den 27. Januar 2010 TON ANGEBEN. Gegen rechte Gewalt: Medienpreis 2010 im Opernhaus Magdeburg - Schüler stellen Projekte vor - Noch Tickets für 'Miss Platnum' Magdeburg (MJ). „TON ANGEBEN. Gegen rechte Gewalt“ lautet am Sonntag, dem 31. Januar 2010, das Motto einer großen Gala im Opernhaus Magdeburg. „Wir wollen Gesicht zeigen gegen rechte Gewalt und für eine demokratische Zivilgesellschaft. Ich hoffe sehr, dass sich uns vor allem viele Jugendliche anschließen“, erklärt Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb. Gemeinsame Ausrichter der Veranstaltung sind das Justizministerium Sachsen-Anhalt, die Landeszentrale für politische Bildung, der Landesverband des Deutschen Journalistenverbandes sowie die Landeshauptstadt und das Theater Magdeburg. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer übernommen. weiter
27.01.2010
Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Jüdisches Theater in der Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode "Splitter der Kristallnacht" – fünf Leben, ein Schicksal Wernigerode ( mr / jc ). Eine Frau verlässt ihren Mann, bevor er sie darum bitten kann. Ein Sänger darf nicht mehr auftreten, ein Professor nicht mehr unterrichten, eine Schülerin nicht mehr die Schule besuchen. Schließlich brennen Synagogen überall in Deutschland.
Dann fällt der Vorhang. Das Stück " Splitter der Kristallnacht " ist zu Ende. Im Saal herrscht Totenstille. Die Zuschauer sitzen schweigend und geschockt auf ihren Plätzen. Einigen stehen Tränen in den Augen. Dann bricht ein tosender Applaus für die Schauspieler aus, der nicht enden will. Mehr als 100 Zuschauer fanden sich am Montagabend in der Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wernigerode ein, um sich die Inszenierung der Rostocker Schauspielgruppe " Theater Mechaje " anzusehen. In 60 Minuten zeigten die überwiegend jüdischen Schauspieler in fünf voneinander unabhängigen Episoden die Schrecken des Dritten Reichs und der systematischen Ausrottung der Juden. Symbolisch räumten Männer mit einer Hakenkreuzbinde um den linken Arm die Kulissen nach jedem Splitter aus einem jüdischen Leben ab. weiter
Volksstimme Halberstadt und Volksstimme Wernigerode Bundestags-Politikerinnen aus drei Ländern rufen zum Mitmachen auf Bündnisgrüne setzen Zeichen auf "buntem Brocken" Berlin / Brocken ( tk ). " Grüne Frauen gehen voran, der Brocken ist bunt " – unter dieses Motto haben drei Spitzenpolitikerinnen von Bündnis 90 / Die Grünen ihre Veranstaltung am kommenden Sonntag gestellt. Am 31. Januar werden Viola von Cramon ( aus Waake bei Göttingen / Niedersachsen ), Katrin Göring-Eckardt ( Ingersleben bei Erfurt / Thüringen ) und Undine Kurth ( Quedlinburg ) auf den Harzgipfel fahren und wandern, um dort ein politisches Zeichen zu setzen. Wie es in der gemeinsamen Einladung der drei Bundestagsabgeordneten heißt, wollen sie zeigen, " dass der Brocken nicht den Neonazis gehört ". Von Cramon, Göring-Eckardt und Kurth laden " alle Demokraten ein, sich an ihrer Aktion ‘ Grüne Frauen gehen voran – Der Brocken ist bunt ‘ zu beteiligen ". weiter bzw. weiter
Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Netzwerk für Integration im Harzkreis zieht nach zwei Jahren Bilanz / Herma Alpermann : Wohlfühlen – nicht ausgegrenzt werden Von Axel Haase Halberstadt. Rund 2600 Menschen mit Migrationshintergrund, also Zuwanderer, leben zurzeit im Harzkreis. Diese Menschen sind aus unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland gekommen und sind sowohl im Kreis als auch in Sachsen-Anhalt weniger als zwei Prozent der Bevölkerung. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 8, 2 Prozent. Doch jedes Jahr kommen neue Zuwanderer aus noch mehr Ländern mit unterschiedlichen Kulturen hinzu.
" Die Aufgabe der Integration dieser Menschen wird immer anspruchsvoller, die Probleme sind vielschichtig ", sagte Ermrich vor den Mitgliedern des Netzwerkes – Kindereinrichtungen, Schulen, Berufsschulen, Vereinen, Verbänden, Freizeit- und Kulturstätten und kommunalen Behörden und Ämtern – sowie vor Vertretern aus Politik und Verwaltung Sachsen-Anhalts. weiter
26.01.2010
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Erinnerungen in der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge Gymnasiasten erklären ihren Mitschülern den Ort des Grauens Halberstadt / Langenstein-Zwieberge ( dlo ). Aus Anlass des " Tages des Gedenkens der Bundesrepublik Deutschland an die Opfer des Nationalsozialismus " findet morgen auch in der Gedenkstätte in Langenstein-Zwieberge eine Veranstaltung unter dem Motto " Schüler für Schüler " statt. Dazu laden die Vertreter der Stiftung Gedenkstätten des Landes interessierte Gäste ein. weiter
25.01.2010
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Anklage will längere Haftstrafe wegen Totschlags Magdeburg - Im Prozess gegen einen Mann aus Ilsenburg (Landkreis Harz) wegen Totschlags hat die Staatsanwaltschaft am Montag siebeneinhalb Jahre Gefängnis gefordert. Die Verteidigung plädierte vor dem Landgericht Magdeburg für eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren wegen Totschlags in einem minderschweren Fall, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Urteil will die Strafkammer an diesem Freitag verkünden. Der 44-jährige Angeklagte soll im August 2009 einen Freund seines Sohnes mit einem Stück Holz erschlagen haben. Das 26-jährige Opfer soll den Sohn zuvor beleidigt haben. Der Prozess hatte am 5. Januar begonnen. (Quelle)
21.01.2010
Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Mahnmal der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge wird umgestaltet Würdiger letzter Ort der Ruhe für die ermordeten Häftlinge Von Jörg Endries Langenstein. Grünes Licht hat jetzt der Stiftungsrat der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt für die Umgestaltung des Mahnmals auf dem Gelände der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge gegeben, informierte eine Sprecherin der Stiftung. Die umfangreiche Umgestaltung soll danach bereits im Spätsommer dieses Jahres abgeschlossen sein.
Nach dem derzeitigen Stand der Planungen entstehen Kosten in Höhe von etwa 153 200 Euro. An der Finanzierung beteiligt sich nicht nur die Stiftung Gedenkstätten, sondern auch die Kreisverwaltung Harz und die Lotto-Toto GmbH. Die Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge sammeln darüber hinaus Spenden für die Anfertigung von Namenstafeln von 772 Todesopfern, deren Identität bislang geklärt werden konnte. Sie sollen an den Aufschüttungen über den Gräbern in gut lesbarer Schriftgröße angebracht werden. weiter
20.01.2010
Antifaschistische Infoblatt # 85
Gesellschaft Ein Garten voller Böcke Über die neue Familienministerin Kristina Köhler: Am Kampf um die Deutungshoheit von Begrifflichkeiten, wie Rechtsextremismus und Antisemitismus, beteiligen sich Konservative sowie Vertreter der »Neuen Rechten«. Ein Bericht aus dem kleinen Grenzverkehr am Beispiel der neuen CDU-Bundesfamilienministerin Kristina Köhler.
Im Februar 2009 hatte auch die israelische Öffentlichkeit die Gelegenheit, Einblick in das Weltbild der Kristina Köhler zu nehmen. Zumindest die Leserschaft der »Jerusalem Post« konnte von der Wiesbadener CDU-Bundestagsabgeordneten und jetzigen Ministerin erfahren, wie es in Deutschland um den Antisemitismus bestellt ist. Die israelischen Leser erfuhren dort nichts von der erneut steigenden Anzahl deutscher Rechtsextremisten; nichts von den 138 von Neonazis Ermordeten seit der deutschen Wiedervereinigung; nichts davon, dass in Deutschland im Schnitt wöchentlich ein jüdischer Friedhof mit rechtsextremen Parolen geschändet oder zerstört wird. Nein, Kristina Köhler hat andere Botschaften und verlässt sich dabei nicht auf Statistiken, sondern auf ihr rechtes Bauchgefühl. Und das sagt ihr vor allem eins: Die Hauptgefahr antisemitischer Bedrohung liegt bei extremen Moslems und antisemitischen Linken. weiter
19.01.2010
Landgericht Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 002/10 Magdeburg, den 18. Januar 2010 (LG MD) Urteil erwartet - Totschlag in Ilsenburg (21 Ks 14/09) – 1. Strafkammer Prozessbeginn war der 5. Januar 2010. Es finden nun noch folgende Termine statt: 25. Januar 2010, 9.30 Uhr, Saal A 23 Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung geplant 29. Januar 2010, 09.30 Uhr, Saal A 23 Urteilsverkündung geplant Hintergrund: Dem im Juli 1965 geborenen Angeklagten Frank B. wird vorgeworfen, am 28. August 2009 in Ilsenburg einen anderen Mann erschlagen zu haben. Er befindet sich seit der Tatnacht in Untersuchungshaft [...] (Quelle) MDR
Nach Überfall auf Schauspieler in Halberstadt Untersuchungsausschuss prüft Ermittlungspannen Der Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt sich in den kommenden Monaten mit einem neuen Fall. Er will Ermittlungspannen nach dem Überfall auf Theaterschauspieler im Juni 2007 in Halberstadt untersuchen. Der Überfall auf die Schauspieler löste bundesweit Entrüstung aus. Wie Ausschussmitglieder am Montag in Magdeburg mitteilten, sind für die nächste Sitzung im Februar fünf Opfer als Zeugen geladen. Die Polizei hatte nach dem Angriff mutmaßlicher Rechtsextremer Fehler bei den Ermittlungen gemacht und das auch öffentlich zugegeben. Einem Untersuchungsbericht zufolge waren die Beamten zwar schnell am Tatort, aber mit der Situation wegen eines fehlenden Vorgesetzten überfordert. So war der später verurteilte Haupttäter nicht festgenommen worden - obwohl er einschlägig vorbestraft und von Überfallopfern wiedererkannt worden war. Auch die teils schwer verletzten Opfer sollen nicht optimal betreut worden sein. weiter
Volksstimme Sachsen-Anhalt Polizei-Untersuchungsausschuss prüft Überfall auf Schauspieler von 2007 Opfer sollen als Zeugen aussagen Magdeburg ( dpa ). Der Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt sich in den kommenden Monaten mit den Ermittlungspannen nach dem Überfall auf Theaterschauspieler im Juni 2007 in Halberstadt. Für die nächste Ausschusssitzung am 22. Februar seien fünf damalige Opfer als Zeugen geladen, teilten mehrere Ausschussmitglieder gestern in Magdeburg mit. Die Polizei hatte nach dem Angriff mutmaßlicher Rechtsextremer Fehler bei den Ermittlungen gemacht. So ließen die Beamten den Haupttäter zunächst wieder laufen. Bei dem Überfall waren fünf Schauspieler teils lebensgefährlich verletzt worden und mussten mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. weiter
18.01.2010
Mitteldeutsche Zeitung Landtag Ausschuss prüft Überfall auf Schauspieler Polizei hatte Fehler bei den Ermittlungen gemacht und dies auch eingeräumt erstellt 18.01.10, 13:22h Magdeburg/dpa. Der Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt sich in den kommenden Monaten mit den Ermittlungspannen nach dem Überfall auf Theaterschauspieler im Juni 2007 in Halberstadt. Für die nächste Ausschusssitzung am 22. Februar seien fünf damalige Opfer als Zeugen geladen, teilten mehrere Ausschussmitglieder am Montag in Magdeburg mit. Die Polizei hatte nach dem Angriff mutmaßlicher Rechtsextremer Fehler bei den Ermittlungen gemacht und dies auch eingeräumt. So ließen die Beamten den Haupttäter zunächst wieder laufen. Bei dem Überfall waren fünf Schauspieler teils lebensgefährlich verletzt worden und mussten mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. weiter
Mitteldeutsche Zeitung
Chronologie Schauspieler-Überfall Thema für Justiz und Politik erstellt 18.01.10, 13:20h Magdeburg/dpa. Der brutale Überfall auf eine Halberstädter Theatergruppe am 9. Juni 2007 sorgte bundesweit für Aufsehen. Im Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags soll nun der Einsatz der Ermittler am Tatort ausgewertet werden, an dem es damals viel Kritik gegeben hatte. Ein chronologischer Überblick zu dem Fall: weiter
MDR Regionalstudio Dessau - Nachrichten 18.01.2010 | 12:30 Uhr Untersuchungsausschuss zur Dessauer Polizeiaffäre Der Untersuchungsausschuss zur Dessauer Polizeiaffäre kommt heute zum ersten Mal in diesem Jahr zusammen. Die Ausschussmitglieder wollen über das weitere Vorgehen beraten, Zeugen sind nicht geladen. Seit 2007 untersucht der Ausschuss die Vorwürfe ehemaliger Dessauer Staatsschützer. Die hatten behauptet, bei Ermittlungen gegen die rechte Szene von Vorgesetzten gebremst worden zu sein. (Quelle)
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Ausschuss untersucht Überfall auf Schauspieler Magdeburg - Der Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt sich in den kommenden Monaten mit den Ermittlungspannen nach dem Überfall auf Theaterschauspieler im Juni 2007 in Halberstadt. Für die nächste Ausschusssitzung am 22. Februar seien Opfer des Überfalls als Zeugen geladen, teilte die Linkspartei am Montag in Magdeburg mit. Die Polizei hatte nach dem Überfall mutmaßlicher Rechtsextremer Fehler bei den Ermittlungen gemacht und dies auch eingeräumt. Bislang beschäftigte sich der 2007 eingesetzte Untersuchungsausschuss mit angeblichen Problemen in der Polizeidirektion Dessau-Roßlau. (Quelle)
Bündnis90/Die Grünen Osterode Aktion gegen Rechts auf dem Brocken am 31. Januar 2010 „Grüne Frauen gehen voran - der Brocken ist bunt" Einladung zur Aktion am 31.Januar 2010 Liebe Freundinnen und Freunde, Sehr geehrte Damen und Herren, die Problematik ist vielen von Ihnen / Euch bekannt: Neonazistische Strukturen fassen in den drei an den Brocken angrenzenden Ländern Niedersachsen, Sachen-Anhalt und Thüringen immer mehr Fuß. Und es gibt wieder neue Entwicklungen, auf die wir mit dieser Einladung für unsere Aktion auf den Brocken aufmerksam machen möchten. Während die Szene bisher vorrangig durch Männer dominiert war, die als Biedermänner, gute Nachbarn von nebenan, kommunale Räte oder Fußballtrainer mehr oder weniger aktiv waren, so treten zunehmend häufiger auch rechtsextreme Frauen in die Öffentlichkeit. weiter 15.01.2010
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Mahnmal der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge wird umgestaltet Würdige letzte Ruhestätte für ermordete Häftlinge Von Jörg Endries Langenstein. Grünes Licht hat am Dienstag der Stiftungsrat der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt für die Umgestaltung des Mahnmals auf dem Gelände der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge gegeben, informierte eine Sprecherin der Stiftung. Die umfangreichen Umgestaltungsarbeiten sollen danach bereits im Spätsommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Damit wird die Grundlage für ein würdiges Gedenken und Ehren der Toten geschaffen. Nach dem derzeitigen Stand der Planungen entstehen Kosten in Höhe von etwa 153 200 Euro. An der Finanzierung beteiligt sich nicht nur die Stiftung Gedenkstätten, sondern auch der Landkreis Harz und die Lotto-Toto GmbH. Die Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge sammeln darüber hinaus Spenden für die Anfertigung von Namenstafeln von 772 Todesopfern, deren Identität bislang geklärt werden konnte. Die Tafeln sollen an den Aufschüttungen über den Gräbern dauerhaft und in gut lesbarer Schriftgröße angebracht werden. weiter
13.01.2010
Mitteldeutsche Zeitung
Gedenken KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge wird umgebaut Die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt wird neu gestaltet. Das hat die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt am Mittwoch in Magdeburg beschlossen. Die Arbeiten sollen rund 153.000 Euro kosten. In der KZ-Gedenkstätte liegt ein ehemaliger Appell- und Aufmarschplatz direkt über Massengräbern von Zwangsarbeitern. Wie die Stiftung mitteilte, sollen die Gräber nun kenntlich gemacht werden. Das geschieht mit Hilfe von Steinen aus dem Stollen, den 7.000 KZ-Häftlinge 1944/45 für die Rüstungsproduktion in die Thekenberge graben mussten. Namenstafeln sollen an die bislang 772 namentlich ermittelten der 2.000 Todesopfer erinnern. Ein Förderverein sammelt dafür Spenden. Der Umbau soll im Spätsommer abgeschlossen sein. weiter
Mitteldeutsche Zeitung Harzkreis Umbau in der KZ-Gedenkstätte Langenstein Anlass: 1968 entstandener Appellplatz vor einem Denkmal liegt teils direkt über Massengräbern erstellt 13.01.10, 15:09h Halberstadt/Magdeburg/dpa. Ein Umbau der KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt soll verhindern, dass Besucher weiter unwissentlich über Massengräber laufen. Das beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt am Mittwoch in Magdeburg. Mit dem Umbau solle die würdige Ruhe der Toten in den Massengräbern gewährleistet werden, hieß es in einer Mitteilung. Der 1968 entstandene Appell- und Aufmarschplatz vor einem Denkmal liegt teils direkt über den Gräbern. Der Mahnmalkomplex, der selbst wieder Denkmal für die Geschichte der Erinnerungskultur sei, solle aber weitgehend erhalten bleiben, hieß es weiter. weiter
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge wird umgebaut Halberstadt/Magdeburg - Ein Umbau der KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt soll verhindern, dass Besucher weiter unwissentlich über Massengräber laufen. Das beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt am Mittwoch in Magdeburg. Mit dem Umbau solle die würdige Ruhe der Toten in den Massengräbern gewährleistet werden, hieß es in einer Mitteilung. Der 1968 entstandene Appell- und Aufmarschplatz vor einem Denkmal liegt teils direkt über den Gräbern. Der Mahnmalkomplex, der selbst wieder Denkmal für die Geschichte der Erinnerungskultur sei, solle aber weitgehend erhalten bleiben, hieß es weiter. (Quelle)
Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Projekt von Lions-Damen und Stadtfeld-Gymnasium Schüler gestalten Plakate für Frieden und Toleranz Von Andreas Fischer Wernigerode. Alljährlich sind Kinder im Alter von elf bis 13 Jahren aufgefordert, über Frieden nachzudenken, kreativ auszudrücken, was er für sie persönlich bedeutet und ihre eigenen Vorstellungen dazu mit anderen zu teilen. Die derzeit 19 Damen, die Mitglied des Lions-Clubs Wernigerode " Anna zu Stolberg " sind, haben Verbündete im Stadtfeld-Gymnasium gefunden, die das Projekt unterstützen und sich am Donnerstag mit einigen der beteiligten 25 Kinder aus der Klasse 6 b zu einer Auswertung trafen. Für diesen 22. Friedensplakat-Wettbewerb von Lions-International waren weltweit 375 000 Arbeiten eingereicht worden, die alle die Sehnsucht von Kindern nach Erhalt beziehungsweise Schaffung von Frieden in ihren Ländern ausdrücken. weiter
12.01.2010
Volksstimme Sachsen-Anhalt Halberstadt Hitlergruß neun Monate im Netz Halberstadt ( tk ). Der sogenannte Hitlergruß von zehn Halberstädter Schülern war neun Monate lang im Internet zu sehen. Das erklärte gestern ein Polizeisprecher auf Volksstimme-Nachfrage. In der Vorwoche war bekannt geworden, dass Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren aus der Halberstädter Europa-Sekundarschule am Gröpertor Aufnahmen davon gefertigt haben, wie sie den Arm zum faschistischen Gruß erheben. Laut Polizei war kein Video auf dem Internetportal zu sehen, sondern eine Folge von Fotos. weiter
Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg
STRAFVERFAHREN Schüler zeigen Hitlergruß HALBERSTADT/MZ - Ein Internet-Video, auf dem zehn Schüler einer Halberstädter Schule in einem Klassenraum den Hitlergruß skandieren, hat die Polizei des Harzrevieres beschäftigt. Zeugen hatten der Polizei den Hinweis gegeben, die Beamten prüften die Angaben und fanden das Video im Internet. Die Sequenzen seien als Beweismittel gesichert und alle Tatverdächtigen identifiziert worden, so ein Sprecher der Polizei. Sie sind zwischen 14 und 17 Jahre alt und wohnen in Halberstadt bzw. in Langenstein. Die Schulleitung sei in die polizeiliche Arbeit einbezogen, das Video über den Internetprovider gelöscht und ein Strafverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet worden. (Quelle)
11.01.2010
Pressemitteilung Polizeirevier Harz […] Kriminalitätsgeschehen [...] 2) Halberstadt,- Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – in öffentlicher Schule Am 07.01.2010, wurde der Polizei durch Zeugenhinweis bekannt, dass im Internet unter einer sehr geläufigen Provider-Adresse ein Video zu sehen ist, wo 10 Schüler einer Schule in Halberstadt zu sehen sind, wie diese -im Klassenraum stehend- den Hitlergruß skandieren. Die Angaben konnten durch Ermittler überprüft und das Video im Internet gefunden werden. Die entsprechenden Sequenzen wurden als Beweismittel in einem Strafverfahren gesichert und alle Tatverdächtigen identifiziert. Sie sind im Alter von 14 bis 17 Jahren und in Halberstadt und u.a. in Langenstein wohnhaft. Als weitere polizeiliche Maßnahmen wurden die Schulleitung einbezogen, das Video über den Internetprovider gelöscht und gegen alle identifizierten Tatverdächtigen ein Strafverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter Telefon 03941/674-291.
Volksstimme
Sachsen-Anhalt Halberstadt Schüler mit Hitlergruß im Internet Von Tom Koch Halberstadt. Schüler einer Sekundarschule in Halberstadt haben den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß erhoben, davon ein Video gedreht und dieses im Internet veröffentlicht. Die Halberstädter Polizei informierte gestern, dass dieser Film von einem Zeugen im Internet auf einem bekannten Portal entdeckt worden sei. Mit Hilfe der Schulleitung sei am Donnerstag ein Klassenraum der Europaschule am Gröpertor als Tatort identifiziert worden.
Der Polizei zufolge zeige der Film zehn männliche Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren, die eine Büste des Nazi-Kriegsverbrechers Hitler in den Händen halten. Wie es aus Ermittlerkreisen hieß, hätten die Schüler zwar ihren Arm erhoben, jedoch den in der Neonaziszene beliebten Hitlergruß dabei nicht ausgesprochen. weiter
Indymedia
[Halberstadt] Halbe Klasse mit Hitlergruß Naziaufmarsch_in_MD_16.1._verhindern! 09.01.2010 12:23 Themen: Antifa Zehn Schüler der Sekundarschule "Am Gröpertor" (Europaschule) posierten bis vor Kurzem im Internet in einem Video im Klassenraum mit Hitlergruß und Hitlerbüste. Die Schüler aus Langenstein und Halberstadt erwartet jetzt ein Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Anscheinend war jemand der Schüler so intelligent, das Video im Internet zu veröffentlichen. Auf dem mittlerweile gelöschten Video waren verschiedene Fotos zu sehen, darunter auch das Foto, auf dem die Schüler mit Hitlergruß und Hitlerbüste posieren. Außerdem war das Video mit Musik unterlegt. Die Polizei prüft zur Zeit, ob Tatbeteiligte der Halberstädter Neonaziszene angehören. Unter den Jugendlichen in Halberstadt ist zur Normalität geworden, eine rechte Einstellung zu besitzen, auch wenn keinen politischen Aktivitäten nachgegangen wird. weiter
07.01.2010
Volksstimme Sachsen-Anhalt Totschlagsprozess gegen Angeklagten aus Ilsenburg begann vor dem Magdeburger Landgericht "Verpisst euch, ihr Faschos!" – dann schlug der Ilsenburger zu Von Bernd Kaufholz Magdeburg. Ein 44 Jahre alter Mann aus Ilsenburg ( Harzkreis ) muss sich seit Dienstag vor der Schwurgerichtskammer des Magdeburger Landgerichts wegen Totschlags verantworten. Er ist angeklagt, einen 26-Jährigen mit einem Knüppel getötet zu haben.
Die Tat am 28. August des vergangenen Jahres hatte wahrscheinlich keinen direkten rechtsextremistischen Hintergrund. Doch das weitere Umfeld des Geschehens, das an jenem Hochsommertag in einer Bluttat eskalierte, hat schon mit Rechtsextremismus zu tun. Allerdings betrifft das in keiner Weise den Angeklagten Frank B. Ihn charakterisierte gestern seine 19 Jahre alte Tochter Sandra als " weder rechts, noch links, noch geradeaus ". Doch der Reihe nach. weiter
Infothek Dessau
19. Dezember 2009 / Halberstadt „Zentrum der nationalen Bewegung in Halberstadt“ eröffnet NPD-Bürgerbüro wird von Bürgerbündnis nicht willkommen geheißen // Theorie und Wirklichkeit liegen auch bei der NPD oft weit auseinander // Landespartei bleibt weit hinter eigenen Zielsetzungen für 2009 zurück Am 19. Dezember 2009 eröffnete der NPD-Kreisverband Harz „im Rahmen einer festlichen Weihnachtsfeier“ ein neues Bürgerbüro in der Otto-Spielmann-Straße im sachsen-anhaltinischen Halberstadt. Der Ortsbereichsvorsitzenden Thorsten Fleischmann, so verkündet die neonazistische Partei, „wird mit den Halberstädter Kameraden“ zukünftig zwei Mal wöchentlich das Büro besetzten. Dabei seien „Sprechstunden mit den Harzer Kreistagsabgeordneten und Beratungstage speziell für Hartz-IV Empfänger“ in Planung. Das vor einem Jahr lauthals verkündeten Ziel, neben der Landesgeschäftsstelle in Bernburg (mehr dazu hier…) „in der Landeshauptstadt noch vor den Wahlen im Juni endlich ein nationales Informationszentrum auf(zu)bauen“ und zudem im Verlauf des Jahres 2009 im Harz und im Burgenlandkreis Bürgerbüros einzurichten, konnte die NPD Sachsen-Anhalt nicht gerecht werden. weiter NPD-Blog
NPD-Strategietreffen am 16./17. Januar 5 Januar 2010 Die NPD will am 16. und 17. Januar 2010 ihr angekündigtes Strategietreffen durchführen. Dieses soll im “Großraum Berlin” stattfinden, wie NPD-Bundespressesprecher Klaus Beier auf Anfrage des Autors sagte. Das Treffen werde “natürlich” nicht öffentlich sein, so Beier weiter. Allerdings werde die Presse zeitnah über die Ergebnisse informiert werden, betonte Beier, der auch NPD-Landeschef in Brandenburg ist. Beier betonte, es handele sich nicht um einen Parteitag, wie zunächst berichtet. Über die Teilnehmer des Treffens wollte er nichts sagen. Der angekündigte Programmparteitag solle Mitte des Jahres stattfinden, so Beier weiter. Nach dem überwiegend schwachen Abschneiden der NPD im Wahljahr 2009 hat sich die Position des sächsischen Landesverbandes weiter verbessert. Während die NPD fast überall herbe Niederlagen einstecken musste, konnte die Partei in Sachsen erneut in den Landtag einziehen – erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik. Die NPD setzte dabei voll auf den “Sächsischen Weg” – das heißt, nach außen möglichst bürgerlich aufzutreten. Auch auf Wahlplakaten und Internet-Seiten verzichtet der Landesverband auf Farben wie schwarz-weiß-rot, setzt dafür auf die Landesfarben oder schwarz-rot-goldene Hintergrundfarben. weiter 06.01.2010
Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutschland Magdeburg 44-Jähriger soll Freund des Sohnes getötet haben Mann steht seit Dienstag vor Gericht - Aussage für späteren Prozesstag angekündigt erstellt 06.01.10, 11:31h Magdeburg/dpa. Aus Rache für die Beleidigung seines Sohnes soll ein 44 Jahre alter Mann im vergangenen Sommer in Ilsenburg einen 26-Jährigen erschlagen haben. Seit Dienstag muss er sich deshalb wegen Totschlags vor dem Landgericht Magdeburg verantworten. Der 44-Jährige kündigte an, an einem späteren Prozesstag auszusagen. Der geschiedene Vater von drei Kindern sitzt seit der Tat vor etwa vier Monaten in Untersuchungshaft. Laut Anklage geschah die Attacke am späten Abend des 28. August 2009 in einer Wohnung im Haus des Angeklagten in Ilsenburg. Nachdem sein Sohn bei einer Feier in der Erdgeschosswohnung des Untermieters beleidigt und angegriffen worden sein soll, habe er seinen Vater aus dessen Wohnung geholt und um Hilfe gebeten. Der Angeklagte sei dann in das Wohnzimmer seines Mieters gekommen und habe mit einem 58 Zentimeter langen Rundholz auf ihn eingeschlagen. Er verletzte ihn so schwer am Kopf, dass der 26-Jährige einen Tag später starb. weiter
05.01.2010
MDR
Prozessauftakt in Magdeburg Nach Tod bei Trinkgelage im Harz Ein 44-Jähriger muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht Magdeburg verantworten. Er soll einen 26 Jahre alten Mann am 28. August 2009 in Ilsenburg im Harz mit einem Holzstück erschlagen haben. Das Opfer starb einen Tag später an seinen Kopfverletzungen.
Dem Angeklagten wird Totschlag vorgeworfen. Der 26-Jährige soll im Vorfeld der Tat den Sohn des Angeklagten beleidigt haben. Das Landgericht Magdeburg hat zunächst vier Verhandlungstermine vorgesehen. Es sollen 15 Zeugen und drei Sachverständige gehört werden. Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2010, 12:24 Uhr (Quelle)
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