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29.12.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Langenstein-Zwieberge zieht positive Bilanz für das Jahr 2009 Gedenkstätte setzt auf neuen Wegen Arbeit erfolgreich fort Von Dieter Kunze Langenstein. " Auch im 60. Jahr der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge sind wir gemeinsam mit Ihnen, unseren Freunden und Unterstützern sehr unterschiedliche Wege gegangen, um junge Leute zu interessieren und sie auf unserem Weg mitzunehmen ". Am 27. Januar 2009 erlebte das Modellprojekt " Gedenkveranstaltung von Schülern für Schüler " eine einfühlsame, nachhaltige Umsetzung. Ältere Schüler bereiteten jüngere Schüler auf den Besuch der Gedenkstätte vor, schrieben im Vorfeld an die Eltern der " Kleinen ", nahmen die jüngeren Mitschüler an dem bundesweiten Gedenktag " an die Hand " und führten sie in kleinen Gruppen über das Gedenkstättengelände. Die Großen nahmen wenige Tage später auch die Nachbereitung des Projektes mit den Kleinen vor. weiter Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Sohn eines Halberstädter Juden dreht Film Noch einmal Luft des Harzes atmen Halberstadt ( phb / cbi ). Auf dem 11. Jüdischen Filmfestival in Jerusalem, das den ganzen Dezember läuft, stellt Hananya Baer kürzlich den Dokumentarfilm-Streifen " Have will have " vor. Der Sohn Halberstädter Juden kam 2007 und 2008 in die Stadt zurück und drehte dort zumeist mit einer kleinen Handkamera. Hananya Baer, 1943 in Palästina geboren, erinnert sich : " Mein Vater verstarb am 13. Juni 1968 in Bad Lauterberg. Ich war bei ihm. Er verbrachte dort einen Urlaub. Ich glaube, er fühlte sein nahes Ende. So wollte er noch einmal die Luft des Harzes atmen, den er so sehr liebte. Und er wollte seiner Geburtsstadt Halberstadt nahe sein, die damals in der DDR lag, so dass er nicht dort sein konnte. " weiter
25.12.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Der bärtige Alte bescherte ausländische Mitbürger Muslime und Atheisten feiern Weihnachtsfest Von Marco Oschlies Halberstadt. Über 150 Menschen aus über 15 Ländern kamen zum ersten Mal in ihrem Leben mit den christlichen Werten und dem deutschen Brauch des Weihnachtsfestes in Berührung. Die Mehrzahl der Bewohner, die zurzeit in der ZASt lebt, stammt aus den muslimisch geprägten Ländern Irak und Syrien sowie aus dem mehrheitlich von Atheisten bewohnten Vietnam. " Mit unserer Feier wollen wir den Flüchtlingen ein Stück unserer Lebenskultur näher bringen und zugleich die Möglichkeit zum Austausch mit der einheimischen Bevölkerung schaffen ", sagte Rolf Harder, der Leiter der ZASt. weiter 21.12.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Rund 50 Bürgerinnen und Bürger forderten auf der Nichtwillkommens-Wache am Sonnabend : "Wir wollen kein Büro der NPD in Halberstadt" Von Axel Haase Halberstadt. Die Halberstädter Bürgerinnen und Bürger wollen kein Büro der NPD in ihrer Stadt. Das bekundeten sie am Sonnabend mit einer Nichtwillkommens-Wache vor dem Landratsamt. Dem Aufruf des Bürger-Bündnisses für ein gewaltfreies Halberstadt waren zirka 50 NPD-Gegner gefolgt. Auf Schildern und Transparenten bekundeten sie, dass eine Anlaufstelle, die ausgewiesen nur für " Deutsche dieses Landes " offen ist, nicht gewünscht werde.
Die NPD Sachsen-Anhalt hatte die Eröffnung eines Büros durch den Kreisverband Harz in Halberstadt angekündigt. Ein NPD-Funktionär hatte erklärt, den " Strukturaufbau im Harz weiter voranzutreiben ". Er rechne mit einer steigenden Mitgliederzahl. weiter
17.12.2009
Mitteldeutsche Zeitung
Halberstadt Bürger wehren sich gegen NPD-Büro Rechtsextremistische Partei will eine Anlaufstelle für «Deutsche dieses Landes» eröffnen erstellt 16.12.09, 17:34h Halberstadt/MZ. Das Bürgerbündnis für ein gewaltfreies Halberstadt wehrt sich gegen die geplante Eröffnung eines NPD-Büros. Bei der als «Bürgerbüro» getarnten Anlaufstelle handle es sich um eine rechtsextremistische Agitationsagentur, teilte das Bürgerbündnis in einem «Nichtwillkommens-Brief» an die NPD am Mittwoch in Halberstadt mit. Damit reagierte das Bündnis auf eine Ankündigung des NPD-Kreisverbandes Harz, wonach am Samstag (19. Dezember) ein Büro als Anlaufstelle für «Deutsche dieses Landes» in der Stadt eröffnet werden soll, um den Strukturaufbau der Partei im Harz voranzutreiben. «Die NPD will Harzer Bürger in ihren braunen Morast ziehen. Wir brauchen aber kein braunes Gedankengut, weder im Harzkreis noch sonst irgendwo», sagte ein Sprecher des Bürgerbündnisses. Anlässlich der Eröffnung des NPD-Büros am Samstag hat das Bürgerbündnis eine «Nichtwillkommens-Wache» angekündigt. (Quelle)
15.12.2009
Indymedia NPD-Harz eröffnet Bürgerbüro in Halberstadt* HarzerInnen 14.12.2009 21:56 Die NPD-Harz um Matthias Heyder(LV-SA) eröffnet ein neues Bürgerbüro in Halberstadt auf dem Grundstück der Otto-Spielmann-Straße 65, welches in Besitz der selbsternannten Reichsbürger Lothar Nehrig ist. + wichtige Ergänzung!! Eröffnet werden sollte dies ursprünglich am kommenden Freitag, den 18.12.2009 um 15:00 Uhr. Jetzt jedoch wird von Seiten der NPD Samstag, der 19.12.2009 als Eröffnungsdatum angegeben. Offensichtlich versuchen die Rechtsextremen Verwirrung zu stiften. weiter
14.12.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Ehemalige Halberstädterin jüdischen Glaubens, Judith Biran, erinnert sich : "Kurz vor Sonnenuntergang durften wir die Kerze anzünden" Von Peter Althaus Halberstadt. Die Tische sind reich gedeckt. Die Familie sitzt beisammen. Kinder spielen mit einem Kreisel. Zu den üblichen Lichtern des Weihnachtsfestes gesellen sich neunarmige Leuchter, die die Straßen der Unterstadt in der Adventszeit etwas heller erstrahlen lassen. So muss es vor 75 Jahren in Halberstadt ausgesehen haben. Da war Judith Biran noch ein Kind und hieß mit Nachnamen noch Winter. Heute lebt die Jüdin im israelischen Tel Aviv, nachdem sie 1939 durch eine jüdische Organisation nach Palästina gebracht wurde. weiter
11.12.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstädter Notizen vor 100 Jahren Blühende Brennesseln auf dem jüdischen Friedhof der Stadt gepflückt Vorweihnachtliches
Halberstadt ( eso ). In der heutigen Folge wird ein Blick in die Ausgaben der " Halberstädter Zeitung und Intelligenzblatt " vom 6. bis 12. Dezember 1909 geworfen.
Blühende Brennesseln wurden uns heute von Herrn Heynemann überbracht, der sie auf dem alten jüdischen Friedhof gepflückt hatte. Trotz der großen Schneelast, die doch tagelang darauf gelegen, hatten sich die Pflanzen offenbar gut erholt und wieder in die Höhe gereckt, sodaß sie mit den grünen Blättern und weißlichen Blüten einen sehr frischen und gesunden Eindruck machten. weiter
08.12.2009
Volksstimme Halberstadt
Halberstadt Soziokulturelle Zentrum Zora blickt auf das vergangene Jahr zurück / Geschäftsführer Daniel Bieber : "Unser Imageproblem gehen wir konsequent an" Von Marco Oschlies Halberstadt. Die Zukunft des soziokulturellen Zentrums Zora am Johanniskloster ist weiterhin ungewiss. So beschrieb der Geschäftsführer der gemeinnützigen Einrichtung auf der Jahresabschlussveranstaltung, die kürzlich stattfand, die Situation.
Geschäftsführer Daniel Bieber weiter : " Dass es die Zora überhaupt noch gibt, ist dem persönlichen, finanziellen und öffentlichen Engagement der Freunde und Förderer unseres Hauses zu verdanken. Ich persönlich glaube an ein Fortbestehen der Zora, aber zu 100 Prozent garantieren kann ich das nicht. " Trotz der Finanznot konnte Daniel Bieber auf der Jahresabschlussfeier auch Erfreuliches vermelden. In diesem Jahr konnten mithilfe einiger Kooperationspartner erneut wichtige Jugendprojekte, Konzerte, Workshops und Modernisierungsarbeiten in dem soziokulturellem Zentrum realisiert werden. Zukünftig will sich die Jugendeinrichtung inhaltlich mit neuen Projekten auf die Schwerpunktthemen Gewaltprävention und Opferberatung sowie Umweltschutz konzentrieren. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit weiteren sozialen Jugendeinrichtungen der Stadt intensiviert werden. weiter
04.12.2009
Volksstimme Sachsen-Anhalt Newsticker Polizei-Ausschuss will Fall Halberstadt klären Magdeburg - Der Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags nimmt im Frühjahr die Beratungen über den Polizeieinsatz nach dem Überfall auf Halberstädter Schauspieler auf. "Ich hoffe, dass wir in der Sitzung am 18. Januar zu den ersten Beweisanträgen zu Halberstadt kommen", sagte Ausschuss-Vorsitzender Jens Kolze (CDU) am Freitag in einem dpa-Gespräch in Magdeburg. Die für Montag geplante Sitzung des seit Oktober 2007 tagenden Gremiums wurde abgesagt, weil die Ausschussmitglieder erst vor wenigen Tagen neues Aktenmaterial bekommen hätten. Der Ausschuss soll mehrere Fälle prüfen, bei denen Polizisten nach rechten Straftaten womöglich Fehler gemacht haben. (Quelle)
Mitteldeutsche Zeitung
Polizei-Ausschuss will Fall Halberstadt klären Der Polizei-Untersuchungsausschuss des Landtags nimmt im Frühjahr die Beratungen über den Polizeieinsatz nach dem Überfall auf Halberstädter Schauspieler auf. «Ich hoffe, dass wir in der Sitzung am 18. Januar zu den ersten Beweisanträgen zu Halberstadt kommen», sagte Ausschuss-Vorsitzender Jens Kolze (CDU) am Freitag in einem dpa-Gespräch in Magdeburg. Die für Montag geplante Sitzung des seit Oktober 2007 tagenden Gremiums wurde abgesagt, weil die Ausschussmitglieder erst vor wenigen Tagen neues Aktenmaterial bekommen hätten. Der Ausschuss soll mehrere Fälle prüfen, bei denen Polizisten nach rechten Straftaten womöglich Fehler gemacht haben. (Quelle)
Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg
Quedlinburger Harz Bote Thorarolle, Latkes und Kunst in der Klaussynagoge Jüdische Geschichte der Stadt Halberstadt wird auf Führungen und internationalen Seminaren erlebbar VON UWE KRAUS, 03.12.09, 16:40h, aktualisiert 03.12.09, 20:49h HALBERSTADT/MZ. Die Tür zur Klaussynagoge knarrt nicht einmal. Früher residierte hier im Rosenwinkel das berühmte Rabbinerseminar. Halberstadt bildete neben Frankfurt am Main das Zentrum der jüdischen Orthodoxie in Deutschland. Die ersten Niederlassungen von Juden datieren aus dem 13. Jahrhundert, und seitdem waren sie ein wesentliches Element des bischöflichen Halberstadt wie später des brandenburgisch-preußischen und des der Weimarer Republik. Hier hat die Moses Mendelssohn Akademie ihren Sitz. weiter
03.12.2009
Endstation Rechts
Von der Rasse zur Kultur: Bekenntnisse des Kulturchauvinisten Michael Schäfer (JN) Verfasst von Robert Scholz Aufschlussreich ist es, was der Chef der NPD-Nachwuchsorganisation „Junge Nationaldemokraten“, Michael Schäfer, da eilig nach dem Schweizer Referendum zusammengezimmert hat. Offen kulturchauvinistisch argumentierend legt er seinen sonst üblichen ethnopluralistischen Sprachmaulkorb ab.
Schäfer wies bereits in der Novemberausgabe der NPD-Postille „Deutsche Stimme“ darauf hin, dass er künftig lauter gegen den Islam zu agitieren wünsche. Das Abstimmungsergebnis des Referendums "in der tolerierten (sic!) und liberalen Schweiz" war daher auch Wasser auf seine Mühlen. Die „deutschen Nationalisten verpassen IHR Kompetenzthema“, ätzt der JN-Chef. Es sei keine Abstimmung über die „architektonische Zukunft schweizer Städte“ (sic!) gewesen, sondern eine Grundsatzentscheidung: „Lassen wir, die Europäer, es weiterhin zu, dass der Islam durch Masseneinwanderung, muslimischen Geburtenboom und sich ausbreitender Unkultur, die europäischen Völker und Werte vertreibt oder stellen wir uns entgegen und zeigen klare Grenzen auf.“ (sic!) weiter
02.12.2009
Junge Welt
Schläger vor Gericht Prozeß gegen Neonazis in Halberstadt. Polizei ließ Täter flüchten. Justiz zeigte mangelnde Sensibilität für Rechte des Opfers Von Manuela Heinz Am morgigen Donnerstag beginnt um 8.30 Uhr vor dem Jugendschöffengericht am Amtsgericht Halberstadt der Prozeß gegen zwei Neonazis, denen die Staatsanwaltschaft gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen und Bedrohung vorwirft. Sie sollen zu Ostern in Halberstadt mit zwei weiteren Rechten zweimal in Folge einen 15jährigen Punk angegriffen und verletzt haben. Zu der Verhandlung sind fünf Zeugen geladen.
Einer der Angeklagten wurde erst Anfang Oktober 2009 wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Zwei Monate nach den Angriffen am Osterfeuer hatte der 18jährige gemeinsam mit weiteren Rechten in Halberstadt zwei alternativ gekleidete Jugendliche angepöbelt, eine Bierflasche nach ihnen geworfen und dann einen 15jährigen zu Boden geworfen und immer wieder gegen seinen Kopf geschlagen. weiter
Volksstimme Wernigerode
Wernigerode Wernigeröder Hospitälerstiftung würdigt Engagement im Bündnis für Weltoffenheit und Demokratie Peter Lehmann mit dem Bürgerpreis geehrt Von Tom Koch Wernigerode. Peter Lehmann ist der Preisträger des Wernigeröder Bürgerpreises in diesem Jahr. Gestern Abend wurde ihm diese Ehrung im Großen Festsaal des Rathauses zuteil. Die Hospitälerstiftung in seiner Stadt hat mit Peter Lehmann einen auf vielfältiger Weise aktiven Menschen ausgezeichnet. Mit dem 2009 verliehenen Bürgerpreis sollte speziell das Engagement für Demokratie gewürdigt werden, ein thematischer Bezug zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR. weiter
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