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Hauptziel 1: Durch die Schaffung von Angeboten zur Demokratieförderung gibt es im Harzkreis ein gestärktes demokratisches und „tolerantes“ Grundverständnis gegen Rechtsextremismus.
Mittlerziele: - Stärkung demokratischer Jugendkulturen und deren Umfeld - Befähigung der „Main- Stream- Kids“, ihre Kultur eigenverantwortlich zu gestalten - Stärkung sozialer Kompetenzen von Erziehenden, Kindern und Jugendlichen - Stärkung des bürgerschaftlichen Handelns - Installation von realen Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im LK Harz
Handlungsziele:
- Workshops und Ausstellungen zum Grundverständnis von Demokratie
- Coaching engagierter Jugendlicher bei Projekten, Befähigung und Begleitung   bspw: Schülerräte; Clubräte; Initiativen etc.
- Unterstützung des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“
- Motivation und Sensibilisierung von Eltern und MultiplikatorInnen
- interkulturelle Integrations- und Identitätsarbeit
- Trainingsmaßnahmen/ soziale Trainingskurse für gewaltfreies Kommunizieren   (GfK)
Hauptziel 2: Die BürgerInnen im Harzkreis sind gegenüber offensichtlicher und latenter rechtsextremistischen Phänomenen sensibilisiert und durch die gezielte Förderung der Zivilgesellschaft zu mehr Zivilcourage befähigt.
Mittlerziele: - Vermittlung themenbezogener Grundlagen zu historischen und aktuellen Rechtsex-     tremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus - Stärkung interkultureller, interreligiöser und sozialer Kompetenzen - Unterstützung von Gruppen potentiell von rechter Gewalt Betroffener wie Punks, Alternative, Behinderte, Ausländer etc. - Stärkung nichtrechter Jugendkulturen
Handlungsziele:
- Bildungsangebote für MultiplikatorInnen in Einrichtungen
- Kommunikations- und Wahrnehmungstrainings für Verantwortliche in Vereinen, Organisationen und Medien
- themenbezogene Bildungsbausteine (JuLeiCa, Streitschlichter u.a.)
- Erstellung und Aktualisierung von Infomaterial in Form von z B. (Broschüren, CD, Bürgerzeitung, Bürgerbriefen, Internetportal)
- Verbesserung des öffentlichen Monitoring der rechtsextremen Aktivitäten
- lokalhistorische Projekte von und mit Jugendlichen
- Durchführung von Interkulturellen Begegnungen
- Schaffung eines Angebotes zur Vermittlung von Hilfe für Opfer von rechter Gewalt
Zielgruppen Kinder und jüngere Jugendliche: In diesem Bereich existieren nur vereinzelt präventive Ansätze des sozialen Lernens. Die vorliegenden Ansätze sozialen Lernens werden modellhaft implementiert. MigrantInnen: Die Stärkung der EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund befördert deren Integration und wirkt Fremdenfeindlichkeit entgegen. Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialpädagogInnen: Diese leben Toleranz und Demokratie in ihren Wirkungsstätten vor. MultiplikatorInnen: MultiplikatorInnen stehen in einer Vorbildrolle bei der Vermittlung demokratischer Grundwerte. Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit: Ein Schwerpunkt soll in der Stärkung der Zivilgesellschaft und der Ausprägung starker Ehrenamtsstrukturen liegen, um rechtsradikalen Tendenzen den Boden zu entziehen.
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