19 | 05 | 2012
Ziele des Lokalen Aktionsplanes Landkreis Harz PDF Drucken E-Mail

Hauptziel 1: Durch die Schaffung von Angeboten zur Demokratieförderung gibt es im Harzkreis ein gestärktes demokratisches und „tolerantes“ Grundverständnis gegen Rechtsextremismus.

Mittlerziele:

- Stärkung demokratischer Jugendkulturen und deren Umfeld
- Befähigung der „Main- Stream- Kids“, ihre Kultur eigenverantwortlich zu gestalten
- Stärkung sozialer Kompetenzen von Erziehenden, Kindern und Jugendlichen
- Stärkung des bürgerschaftlichen Handelns
- Installation von realen Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im LK Harz

Handlungsziele:

- Workshops und Ausstellungen zum Grundverständnis von Demokratie

- Coaching engagierter Jugendlicher bei Projekten, Befähigung und Begleitung
   bspw: Schülerräte; Clubräte; Initiativen etc.

- Unterstützung des Netzwerkes  „Schule ohne Rassismus-  Schule mit Courage“

- Motivation und Sensibilisierung von Eltern und MultiplikatorInnen

- interkulturelle Integrations- und Identitätsarbeit

- Trainingsmaßnahmen/ soziale Trainingskurse für gewaltfreies Kommunizieren
   (GfK)

Hauptziel 2: Die BürgerInnen im Harzkreis sind gegenüber offensichtlicher und latenter rechtsextremistischen Phänomenen sensibilisiert und durch die gezielte Förderung der Zivilgesellschaft zu mehr Zivilcourage befähigt.

Mittlerziele:

- Vermittlung themenbezogener Grundlagen zu historischen und aktuellen Rechtsex-      tremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
- Stärkung interkultureller, interreligiöser und sozialer Kompetenzen
- Unterstützung von Gruppen potentiell von rechter Gewalt Betroffener wie Punks, Alternative, Behinderte, Ausländer etc.
- Stärkung nichtrechter Jugendkulturen

Handlungsziele:

- Bildungsangebote für MultiplikatorInnen in Einrichtungen

- Kommunikations- und Wahrnehmungstrainings für Verantwortliche in Vereinen, Organisationen und Medien

- themenbezogene Bildungsbausteine (JuLeiCa,  Streitschlichter u.a.)

- Erstellung und Aktualisierung von Infomaterial in Form von z B. (Broschüren, CD, Bürgerzeitung, Bürgerbriefen, Internetportal)

- Verbesserung des öffentlichen Monitoring der rechtsextremen Aktivitäten

- lokalhistorische Projekte von und mit Jugendlichen

- Durchführung von Interkulturellen Begegnungen

- Schaffung eines Angebotes zur Vermittlung von Hilfe für Opfer von rechter Gewalt

Zielgruppen

Kinder und jüngere Jugendliche:
In diesem Bereich existieren nur vereinzelt präventive Ansätze des sozialen Lernens. Die vorliegenden Ansätze sozialen Lernens werden modellhaft implementiert.

MigrantInnen:
Die Stärkung der EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund befördert deren Integration und wirkt Fremdenfeindlichkeit entgegen.
Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialpädagogInnen:
Diese leben Toleranz und Demokratie in ihren Wirkungsstätten vor.

MultiplikatorInnen: MultiplikatorInnen
stehen in einer Vorbildrolle bei der Vermittlung demokratischer Grundwerte.
Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit:
Ein Schwerpunkt soll in der Stärkung der Zivilgesellschaft und der Ausprägung starker Ehrenamtsstrukturen liegen, um rechtsradikalen Tendenzen den Boden zu entziehen.